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Zwei sind besser als einer allein, oder doch nicht?[beendet]

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Joker
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BeitragThema: Re: Zwei sind besser als einer allein, oder doch nicht?[beendet] Di Feb 26, 2013 2:59 am




Kleine Dinge, große Wirkung


Nach einigen Minuten gewann er endlich seine Fassung zurück und auch der Schwindel verebbte. Jo war nass vom kalten Schweiß und er zitterte leicht, als sich seine Anspannung löste. Kurz schloss er die Augen und schoss sich kaltes Wasser ins Gesicht. Nachdem er es abgetrocknet hatte und sein Hemd wieder anzog, blickte er in den Spiegel und erschrak leicht. Er sah wirklich schlimm aus, wenn man bedenkt, dass er eigentlich sonnengebräunt war und sein fransiges Haar sowie seine sonst strahlenden, hellgrünen Augen einen schönen Kontrast darstellten. Aber nun erblickte er einen bleichen Mann, dessen Augen matt und erschöpft blickten. Was zum Teufel hat das zu bedeuten…? Fragte er sich leicht verärgert, aber auch unsicher. Ja, er würde Miu aufsuchen. Das konnte nur etwas mit der Flüssigkeit zutun haben, welche ihm Raymon verabreicht hatte. Es gab keine andere Erklärung. Jo zog wieder seinen Mantel über, setzte ein Lächeln auf und ging, als sei nie etwas passiert, zurück zu Shiro.

Sie saß nach wie vor an dem kleinen Tisch, draußen vor dem Cafe. Tut mir leid, dass du warten musstest, sagte er gut gelaunt, setzte sich und sah sie mit einem charmanten Lächeln an. Doch Shiro, schien etwas bemerkt zuhaben. Mittlerweile hätte er wissen müssen, dass sie ein Gespür dafür hatte, wenn es anderen schlecht ging. Nein, wenn es Jo schlecht ging. Sie zögerte nicht und kam direkt zum Punkt. Eine Charaktereigenschaft, welche Jo eigentlich sehr an ihr schätze. Sag mal… was hatte Raymon eigentlich in der Hand, als er dich angegriffen hat? Ich habe etwas aufblitzen sehen, aber hatte es nicht erkennen können was es war. Mit einer solchen direkten Frage, hatte er nicht gerechnet. Er zögerte und sie fasste dies natürlich als Zustimmung auf, dass er überhaupt etwas in der Hand gehabt hatte. Als Joker dann instinktiv dann auch noch den Blick abwandte, war es eindeutig, dass da etwas gewesen war. Wie kommst du darauf?, sagte er dennoch. In seiner Stimme lag keinerlei Emotion und er wirkte unantastbar wie damals. Doch als er Shiros eindringlichen Blick auf sich spürte seufzte er. Mit einem Mal, sah er wieder erschöpft und kränklich aus. Ja, er hatte etwas in der Hand, allerdings kann ich dir nicht genau sagen, was es war. Bzw. was der Inhalt war. Er schwieg kurz. Er hat mir etwas eingeflösst wovon ich nicht weiß, was es ist und was es bewirkt. Ich muss gestehen, am Anfang spürte ich nichts aber mittlerweile denke ich ist es ratsamer Miu um Rat zu fragen. Bitte mach dir jetzt keine großen Gedanken. Es geht mir soweit ganz gut, log er. Die Einstichstelle ist nur etwas gerötet und juckt und… mir ist manchmal kurz schwindlig. Aber sonst ist wirklich alles in Ordnung. Er blickte Shiro mit einem echten Lächeln an. Doch sie blickte ihn weiter prüfend an. Hey! Das ist die Wahrheit! Sieh mich nicht so an, als wolltest du mich erschießen, neckte er sie. Sonst schaffst du es noch, dass ich auf der Stelle tot umfalle, fügte er mit einem frechen Grinsen noch hinzu, allerdings brachte das Shiro nicht wirklich zum Lachen.



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Shiro
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BeitragThema: Re: Zwei sind besser als einer allein, oder doch nicht?[beendet] Di Feb 26, 2013 4:44 am

“(un)versteckte Sorge”

Joker zögerte und schien erst nicht auf ihre Frage antworten zu wollen.Also hatte Raymon wirklich etwas in der Hand gehabt. Als er auch noch den Blick abwand, war es für Shiro sicher. Nicht nur, das mit Joker etwas nicht stimmte, sondern auch mit dem Gegenstand den Raymon in der Hand gehabt hatte. Er fragte wie sie darauf komme. Keinerlei Emotionen steckten in seiner Stimme und für einen kurzen moment hatte sie das Gefühl, als wolle er sich abschirmen. Die blonde wendete den Blick jedoch nicht ab. Er sollte ihr endlich die Wahrheit darüber sagen. Was brachte es ihm denn, es zu verschweigen? Wenn es am ende zu spät war, um zu helfen? Wenn er nur deswegen sterben würde, weil er etwas verschwiegen hatte? Shiro versuchte diese Gedanken zu verdrängen. Sie wollte nicht daran denken, das Joker womöglich sterben würde. Kaum merklich schüttelte Shiro den Kopf um diese Gedanken zu verscheuchen.

Dann rückte Joker auch endlich mit der Sprache raus. Raymon hatte ihm etwas eingeflöst. Er wusste jedoch nicht was. Als er meinte, es ginge ihm jedoch gut und ihm wäre nur ab und an etwas schwindelig, schaute Shiro ihn prüfend an. So sah er nun wirklich nicht aus. Er war blass und seine Augen wirkten matt. Er wirkte wirklich kränklich. Seine kleine neckerrei schaffte es nicht, Shiro zum lachen zu bringen. Ihr war nicht zum lachen zumute. Dafür war die Sorge um Joker zu groß. Sie faltete ihre Hände, während sie die Arme mit den Ellbogen vom Tisch abstützte. Dann stützte sie ihren Kopf so auf ihre Hände ab. "Du weißt das es leichtsinnig ist, das zu verschweigen? Was wenn diese Flüssigkeit unweigerlich zum Tot führt, wenn nicht sofort etwas dagegen unternommen wird? Was, wenn es jetzt schon zu spät ist, selbst wenn Miu heraus bekommt was es ist?", sagte Shiro ruhig und monoton. Das mochte in dieser Situation vielleicht seltsam wirken, aber es war eine art Schutzmechanismus von ihr. Sie wollte den Gedanken, das sie Joker verlieren könne, nicht an sich heran lassen, weswegen sie versuchte sich hinter einer Mauer aus gelassenheit und emotionslosigkeit zu verbergen. Als könnte sie so diesen Gedanken von sich fern halten. Aber ob das auch funktionierte war eine andere Sache.

Andererseits, was wenn es noch nicht zu spät war und Miu helfen konnte? "Lass Miu sich das mal ansehen, ja? Vielleicht kann er ja doch noch helfen...", sagte Shiro und nahm ihren Kopf wieder von den Händen. Die verschränkung der Finger löste sie wieder. Dennoch schaute sie ihn weiter direkt an. Ihr Blick war das einzige, was Joker ihre Sorge verriet, die sie hatte.

[ooc: Sorry das dieser Post so... merkwürdig und müllig ist xD]
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Joker
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BeitragThema: Re: Zwei sind besser als einer allein, oder doch nicht?[beendet] Mi Feb 27, 2013 10:36 am



Die richtige Diagnose


"Du weißt das es leichtsinnig ist, das zu verschweigen? Was wenn diese Flüssigkeit unweigerlich zum Tot führt, wenn nicht sofort etwas dagegen unternommen wird? Was, wenn es jetzt schon zu spät ist, selbst wenn Miu heraus bekommt was es ist?", sagte Shiro ruhig und monoton. Leicht zornig wandte er wieder den Blick ab. Er wusste, dass sie Recht hatte, aber so war er einfach. Punkt. Nein, so ist es nicht, sagte er sich. Ich weiß, dass du Recht hast aber um ehrlich zu sein... Wollte ich eigentlich nur nicht an den Mistkerl denken müssen und dir in Ruhe und in aller Zweisamkeit, ohne Probleme unsere Geschichte erzählen. Mir mit dir einen schönen Tag machen. Einfach mal alles vergessen...Ja, das war der Grund und einer meiner seligsten Wünsche... Einmal Frei zusein... Dann blickte er wieder auf die Sonne, als ihm plötzlich bewusst wurde, welchen Stuss er wieder von sich gegeben hatte. Jo hielt sich kurz die Schläfe. Was fasel ich da eigentlich für einen Mist. Entschuldige, Shiro. Andererseits, was wenn es noch nicht zu spät war und Miu helfen konnte? "Lass Miu sich das mal ansehen, ja? Vielleicht kann er ja doch noch helfen...", sagte Shiro dann sanfter. Sie schien auch seine Sicht der Dinge zu verstehen. Joker nickte. Ja, dass hatte ich auch vor. So etwas wie bei der Schussverletzung möchte ich nicht noch einmal durchleben. Ich mag zwar viele Geheimnisse haben und ein Sturkopf sein, Shiro, aber ich bin kein Narr und lerne aus meinen Fehlern. Das Letzte was er sagte, war weder scherzend noch anklagend gemeint. Es war rein sachlich und informativ. Kurz seufzte er und lächelte dann wieder. Na gut, dann lass uns mal zu unserem Medicus aufbrechen. Vorsichtig erhob er sich, um nicht wieder eine Schwindelattacke vor Shiro einstecken zu müssen. Dann fasste er zuversichtlich ihre Hand. Vielleicht auch zuversichtlicher als er es wirklich war. Dann gingen sie in den Untergrund.

Wie sie so durch den Untergrund Richtung Krankenabteil schlenderten, konnte man fast meinen alles sei Friede, Freude, Eierkuchen. Zumindest für diejenigen, welche sie vorbei laufen sahen. Für diejenigen, welche keinen blassen Schimmer hatten. Als Jo an die Tür zu Mius Zimmer klopfte, ertönte bereits die Stimme. Einen Moment bitte! Wer ist denn da? Ich bins Miu. Jo mit Shiro! Ohje! Welche Katastrophe schleppt ihr jetzt schon wieder an?, rief Miu mit gespielter Frust. Jo grinste leicht. Kommt rein, ihr Zwei. Als die beiden eintraten sahen sie, das Miu gerade an dem Hauptserver rum hantierte. Als sie eintraten wandte er sich ihnen zu, stand auf und wollte sie herzlich begrüßen, als er innehielt. Jo blickte ihn irritiert an. Meine Güte! Wie siehst du denn aus? Leicht verärgert presste Jo die Kiefer aufeinander. Was soll denn sein, Miu?, erwiderte er monoton. Ungläubig schüttelte der Mediziner den Kopf. Du bist bleich wie meine weiße Wand, welche ich vor ein paar Wochen frisch gestrichen habe. Das die menschliche Haut zu solchen Farbspielen tätig ist, ist einfach genial. Hm, ich weiß nur gerade nicht, ob ich deswegen erfreut oder beunruhigt sein soll. Setz dich Jo, bevor du mir noch umkippst. Erst zögerte Joker, doch als sich vor seinen Augen wieder leicht alles zu drehen begann taumelte er zu der Liege. Hätte Miu ihn nicht noch rechtzeitig gestützt, wäre er wohl ohne Absicherung gestolpert. Grund gütiger! Was ist passiert? Jo versuchte ihm zu antworten doch es gelang ihm nicht. Seine Kehle war wie zugeschnürt und er hatte das Gefühl, als würde ihm sein Herz aus der Brust springen. Nach Luft schnappend hielt er immer noch Mius Arm fest. Nein er verkrampfte sich vielmehr voller Verzweiflung in ihm. Der Mediziner reagierte sofort und setzte ihm eine Sauerstoffmaske auf. Hier! Und nun kräftig und langsam tief ein und ausatmen.

Jo folgte der Aufforderung und nach einigen Minuten ging es ihm sichtlich besser. Er nickte Miu zu, damit dieser verstand. Jetzt sagt doch endlich, was passiert ist! Ohne Informationen, weiß ich doch überhaupt nicht, wo ich anfangen soll.



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Shiro
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BeitragThema: Re: Zwei sind besser als einer allein, oder doch nicht?[beendet] Mi Feb 27, 2013 12:18 pm

“Schon zu spät?”

Als er leicht zornig den Blick abwande versetzte Shiro das einen leichten Stich. Sie hatte ihn damit nicht verletzen wollen, oder erzürnen... Kurz senkte sie den Blick etwas und hörte einfach zu was er sagte. WIe er versuchte zu erklären warum er es verschwiegen hatte. Sie... hätte vielleicht genauso gehandelt. Schon alleine damit Joker sich keine Sorgen machte. Eine kleine Erkenntnis die ihr durch den Kopf ging. Joker entschuldigte sich dafür das er mist gefasselt habe. "Du musst dich nicht entschuldigen.", meinte die blonde leicht Kopfschüttelnt und lächelte für einen kurzen moment sanft. Sie wollte nicht, das er dachte sie wäre deswegen sauer auf ihn, oder das er sich rechtfertigen müsse. Vielleicht sollte sie sauer auf ihn sein, weil er es verschwiegen hatte und sich damit in Gefahr gebracht hatte. Aber das konnte sie einfach nicht. Die Sorge war zu groß. Und... sie konnte ihm einfach nicht böse sein.

Dann bad sie Joker, das sich Miu das mal ansehen sollte. Er meinte das er das auch vor hatte und soetwas wie bei der Schussverletzung nicht nochmal durchleben wollte. Auch das er zwar viele Geheimnisse hatte und ein Sturkopf war, aber kein Narr und aus seinen Fehlern lernen würde. Er klang sachlich, weder anklagend noch scherzend. Dann seufzte er und meinte das sie dann los sollten. Shiro beobachtete wie sich Joker langsam erhob. Er schien zuversichtlich als er ihre Hand ergriff und sie dann zum Untergrund zurück gingen. Shiros pessimistische Art ließ jedoch nicht zu, das sie ebsno zuversichtlich wirkte wie Joker. Und dafür machte sie sich auch einfach zu viele Sorgen, selbst wenn sie es nicht zeigte.

Schließlich hatten sie das Krankenabteil und Mius Zimmer erreicht. Als sie dann eintraten sahen sie das Miu noch am Hauptserver herum hantierte. Shiro hielt sich etwas um Hintergrund um nicht zu stören. Sie beobachtetete mit Sorge wie Joker zur Liege taumelte, so das Miu ihn stützen musste. Und dann... dann fing Joker an nach Luft zu schnappen. Shiro glaubte ihr Herz würde stehen bleiben. Schnell war sie an der Liege und war Miu einen verzweifelten Blick zu. Dieser reagierte zum Glück sofort."Raymon hat ihm etwas eingeflösst, als er ihn angegriffen hatte...", ergriff Shiro nun das Wort. Auch wenn sie ruhig klang, konnte man ihr ihre Sorge nun anmerken. "Was, weiß er nicht...", fügte Shiro dann noch hinzu.
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Joker
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BeitragThema: Re: Zwei sind besser als einer allein, oder doch nicht?[beendet] Do Feb 28, 2013 1:18 am



Analyse von Daten und Fakten


Miu verzog keine Miene, nachdem Shiro ihm kurz erläutert hatte, welchen Verdacht sie hatten. In Mius Kopf überschlugen sich geradezu seine Gedanken. Cery hat es gewusst. Nein er hat es prophezeit, dass da was sein würde und ich Idiot habe ihm auch noch gesagt, dass es Schwachsinn sei. Ich werde es ihm sagen müssen, oder… Hm, das kann warten erst braucht Jo meine Hilfe. Nach kurzem Schweigen seufzte der Medicus. Ach, eingeflösst sagst du? Hm… das klingt überhaupt nicht gut. Die meisten Mittel, welche man jemanden einflösst und welche ihre Wirkung erst später und in einem größeren Zeitraum entfalten sind meistens Folge schädigend oder tödlich. Jedoch sollten wir das ganze ruhig angehen. Er blickte zu Jo, welcher leicht benommen und sichtlich erschöpft auf der Liege saß und sich gegen die Wand lehnte, während er die Sauerstoffmaske an Mund und Nase drückte. Hm, offenbar schlägt die Substanz auf den Sauerstoffgehalt in deinem Körper, überlegte der Mediziner laut. Als ich dir den Sauerstoff gegeben habe, war nach einigen Minuten alles wieder “gut“. Oder vielleicht auch nicht… hm, ohne eine Probe wird das nichts. Ah, Moment mal!, rief Miu als sei ihm etwas sehr wichtiges eingefallen. Jo, wo hat Raymon dir die Substanz eingeflösst und wie? E-er hatte eine Art Spritze, hauchte er sichtlich mühselig. Mein linker Arm…, Miu nickte half Jo aus seinem Mantel und erblickte den Verband, welchen Jo selbst angelegt hatte. Darf ich?, fragte er vorsichtig. Jo nickte. Was blieb ihm auch anderes übrig. Spätestens jetzt würde Shiro erfahren, das er gelogen hatte. Er hatte gelogen, als er behauptet hatte es würde ihm nur leicht schlecht gehen.

Geschickt entfernte Miu den Verband und starrte auf den Blau-Violettfarbton von Jos Haut. Raymon hatte ihm ziemlich mittig gestochen und fast sein ganzer Unterarm war mittlerweile so blau-violett, als habe er sich einen schrecklichen Bluterguss bei einer Prügelei zugezogen. Entsetzt blickte er Jo an. Dann veränderte sich sein Gesichtsausdruck von Entsetzten zu Zorn. Du Idiot! Ich fasse es nicht, dass du immer so starrköpfig sein musst! Aber ist ja auch egal, ne? Der Miu wird mich schon wieder zusammenflicken! Ha, Jo. Irgendwann kommt der Zeitpunkt wo ich das nicht mehr kann! Kapier das doch endlich! Während er Jo anfauchte war er aufgestanden und durch den Raum gelaufen. Dann hielt er inne seufzte wieder und wandte sich dann zu Shiro und Jo um. Tust du das eigentlich um mich zu ärgern, Jo? So als eine Art Prüfung, ja? Oder bist du nur ein Junky, welcher das Gefühl liebt kurz davor abzukratzen? Jo antwortete nicht. Seine Gedanken waren so benebelt, dass er nicht genau wusste was er erwidern sollte. Nachdem Miu sich wieder beruhigt hatte fuhr er fort. Shiro, ich erkläre es dir, da Jo im Moment nicht sonderlich aufnahmefähig ist. Ich glaube, das Raymon Jo einen Erreger infiziert hat, welcher die Sauerstoffaufnahme verhindert bzw. vermindert. Das kann natürlich auf Dauer zu Schädigung der Organe führen, besonders des Herzens. Aber das ist nicht unbedingt das schlimmste. Wenn die Muskeln zu wenig Sauerstoff erhalten, bauen sie sich von alleine immer weiter ab. Das würde bedeuten, dass Jo dann irgendwann nicht mehr in der Lage wäre zu stehen oder zu gehen. Es könnte dann irgendwann nicht mehr sprechen und auch sich nicht mehr selbst versorgen. Miu holte kurz Luft ehe er weitersprach. Schließlich würden die Muskeln seiner Atmung und die seines Herzens versagen und er würde sterben. In Mius Stimme klang Ernst mit. Ich werde einige Blutproben untersuchen um feststellen zu können, ob sich meine Theorie bestätigt. Falls ja, kann ich dich aber beruhigen. Dann weiß ich, was zutun ist. Wenn nicht… tja, dann mal auf das Glück hoffen, hm? Dann suchte er sich alle Materialien zusammen, welche er dazu benötigte. Shiro, halt seine Hand, damit er weiß, dass er nicht alleine ist. Er bekommt momentan nicht viel mit. Dann richtete er trotzdem das Wort an Joker. Der Mediziner wusste nur zu gut, dass man trotzdem mit dem Betroffenen sprechen sollte um ihn zu beruhigen. Jo, ich entnehme dir nun Blut nahe der ursprünglichen Einstichstelle. Keine Sorge, das kriegen wir schon wieder hin. Miu nahm 4 Ampullen Blut ab und beschriftete sie ordentlich. Als er damit fertig war wandte er sich wieder an Jo. Jo? Miu.., antwortete er. Ich glaube so langsam komme ich wieder zu mir, sagte er leise. Das wird auch langsam Zeit. Aber bleib ruhig und leg dich hin. Jede Anstrengung wäre jetzt fatal, solange wir nicht wissen was uns erwartet. Unter Hilfe von Shiro und Miu legte sich Jo auf den Rücken. Dabei schloss er die Augen und versuchte sich innerlich zu beruhigen. Kalter Schweiß trat wieder auf seine Stirn und Miu machte sich sofort daran, die Blutproben zu untersuchen. Erst sah er sich eine Probe unter dem Mikroskop an. Dann mischte er gezielt die anderen mit weiteren Chemikalien. Er führte seine Durchsuchung so präzises aus, als hätte das schon tausend Mal gemacht.

Während Miu beschäftigt war, versuchte Joker wieder einen klaren Gedanken zu fassen. Was hatte Miu gesagt? Einen Erreger, welcher meine Sauerstoffaufnahme vermindert? Es fühlt sich schlimmer an, als es nach seinen Worten klingt. Nach und nach kam er wieder zurück. Auch seine Haut nahm wieder einen gesünderen rosefarbenen Ton an. Vorsichtig legte er das Sauerstoffgerät neben sich ab. Erst da merkte er, wie Shiro die ganze Zeit über seine Hand gehalten hatte. Sanft erwiderte er endlich den Druck und sie sah ihn liebevoll aber auch ängstlich an. Shiro… es tut mir leid. Obwohl ich weiß, dass mein Handeln unvernünftig war, konnte ich nicht anders. Ich weiß, du wirst mich verstehen wenn ich sage, dass das alles neu für mich ist. Er lachte kurz leise auf. Wenn man mal überlegt, dass ich vor ca. 3 Wochen noch der gefürchtete Mörder war. Kaltherzig, ungnädig und rücksichtslos… dann finde ich es schon erstaunlich, wie sehr du mich bereits “gezähmt“ hast. Dabei grinste er. Was er eigentlich damit sagen wollte war, dass er ihr sehr dankbar war. Er war ihr dankbar dafür, dass sie ihm die Augen für die schönen Dinge des Lebens geöffnet hatte. Und ihn nicht verlassen hatte, als es schwer wurde. Und ihn jetzt nicht verließ. Müde schloss er die Augen und Tränen bahnten sich ihren Weg nach draußen und übers eine Wangen. Danke…, hauchte er.


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Shiro
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BeitragThema: Re: Zwei sind besser als einer allein, oder doch nicht?[beendet] Do Feb 28, 2013 3:57 am

“Mius Untersuchung”

Miu verzog keine Miene als Shiro geendet hatte. Er schwieg kurz, dann sagte er etwas, was Shiros Sorge nur noch mehr wachsen ließ. Das die meisten Mittel die man jemanden Injizierte, und die erst über einen längeren Zeitraum wirkten, meistens folge schädigent waren, oder sogar tödlich waren. Die Frage jedoch, die Shiro am meisten Sorge machte war, konnte Miu überhaupt noch etwas dagegen unternehmen? Die blonde blickte besorgt zu Joker, welcher auf der Liege saß und sich erschöpft an die Wand gelehnt hatte. Dabei drückte er die Sauerstoffmaske an Mund und Nase.

Shiro war schon längst bewusst das Joker gelogen hatte er als er meinte es würde ihm nur leicht schlecht gehen. Das es stimmte zeigte schon, dieser plötzliche Sauerstoffmangel den er zu haben schien. Als sie jedoch seinen linken Arm sah, erschrack Shiro fast. Der Unterarm war fast vollkommen blau-violett angelaufen. Fast als hätte er sich bei einer Prügellei einen starken Bluterguss zugezogen. Ebenso wie Miu, schaute Shiro entsetzt auf den Arm. Ungläubig schüttelte die blonde den Kopf. Das er wirklich so Starrsinnig war. Er hätte früher etwas sagen müssen. Wenigstens Miu, wenn er es schon vor den anderen Geheim halten wollte. Und Miu fauchte ihn zornig an. Irgendwo konnte sie ihn verstehen, das er wütend war. Shiro beobachtete wie Miu zornig durch den Raum ging. Was er Jo dann vorwarf, gefiel Shiro ganz und gar nicht. "Es nützt nichts, sich darüber auf zu regen.", meinte Shiro in einem kühlem ton.

Nachdem Miu sich beruhigt hatte, erklärte er ihr seine Theorie. Und wenn sie stimmte, wusste er was er zu tun hatte. Wenn nicht... dann mussten sie auf das Glück hoffen. Shiro senkte leicht den Blick. Sie hasste es, nicht zu wissen wie es weiter ging und was getan werden konnte. Sie nahm Jokers Hand, als Miu ihm Blut abnahm. Dann schien Jo auch langsam wieder zu sich zu kommen. Shiro half Joker als er sich auf den Rücken legte. Miu fing auch gleich seine Untersuchungen an. Vorsichtig wischte Shiro Joker den schweiß von der Stirn.

Nach und nach bekam Jokers Haut wieder einen gesünderen Rosanen farbton. Shiro beobachtete wie Joker das Sauerstoffgerät vorsichtig neben sich ab legte. Da erwiederte er dann auch den Druck. Sie schaute ihn liebevoll an, doch die angst um Joker wich kein Stück. Er entschuldigte sich, und schien auch ein zu sehen das sein Verhalten unvernünftigt war. Shiro musste leicht lächeln als Joker leicht auflachte. Dann sprach er weiter. Er fand es erstaunlich wie sehr sie ihn bereits gezähmt habe, wenn man bedachte das er vor ca. 3 Wochen noch der kaltblüdige und Rücksichtslose Mörder war. Er grinste sie dabei an und Shiro musste leicht schmunzeln. Nachdem, an was sie sich wieder erinnern konnte, hatte auch sie sich durch Joker verändert. Vielleicht nicht so stark wie er. Aber das war auch momentan nicht wichtig. Sanft wischte sie ihm die Tränen weg. Wieder musste sie kurz sanft lächeln. Auch wenn sie nicht wusste was sie darauf sagen sollte.

"Bleib einfach bei mir... bleib am Leben...", sagte die blonde schließlich leise und sanft. Auch wenn sie leicht den Blick gesenkt hatte. Das einzige was sie wollte war, das es Joker gut ging. Und im moment, das es Joker wieder gut gehen würde, das Miu helfen konnte.
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Joker
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BeitragThema: Re: Zwei sind besser als einer allein, oder doch nicht?[beendet] Fr März 01, 2013 1:20 am



Hämolytische Anämie


Er merkte, wie Shiro ihm mit einer sanften Berührung die Tränen weg wischte und öffnete wieder die Augen. Sie lächelte und ihm wurde warm. Ja, das war richtige Liebe. Er liebte sie wirklich und sie liebte ihn. Nicht das er daran jemals gezweifelt hätte. Bleibe einfach bei mir… bleibe am Leben, sagte sie schließlich leise. Jo nahm ihre Hand und gab ihr einen Kuss auf den Handrücken. Ich verspreche es… Ich werde dich nie verlassen. Niemals, antwortete er eben so leise. Miu musste das nicht unbedingt mitbekommen. Vielleicht hätte der Mediziner sogar spöttisch geschnaubt oder sich lustig gemacht. Nein, es war nur alleine für sie beide bestimmt.

Dann warteten sie. Miu untersuchte alles bis ins kleinste Detail. Immer mal wieder griff er sogar zum Telefon, sprach mit verschiedenen Personen über fachspezifische Dinge und widmete sich dann wieder der Analyse. Quälende 2 ½ Stunden verstrichen. Irgendwann weckte ihn Shiro mit einen sanften Rütteln. Irritiert schlug Joker die Augen auf. Hatte er etwa geschlafen? Schnell huschte sein Blick zur großen Wanduhr. Ich muss wohl bei warten eingeschlafen sein… Aber meine Erschöpfung hat sich soweit ganz gut gelegt. Nach einigen Augenblicken trat Miu zu ihm heran. Alles in Ordnung? Kannst du dich aufsetzten? Der Schwarzhaarige nickte, setzte sich auf und lehnte sich gegen die Wand. Wie fühlst du dich? Besser, antwortete er. Ich fühle mich nicht mehr so erschöpft, kann relativ klar denken und ein Schwindelgefühl habe ich zurzeit auch nicht. Miu nickte darauf nur. Sein Gesicht ließ Joker nicht erkennen, was er dachte. Was er wusste. Was er ihm wohlmöglich gleich sagen würde. Stumm stand der Mediziner mit den Ergebnissen in der Hand vor ihnen. Starr und mit seinen Gedanken weit entfernt. Wie soll ich ihm das klar machen? Ich fasse es selbst kaum… Das… Ich…ich muss aber ich kann nicht… Miu?, sprach Jo leiser. Miu zuckte kurz bei dem Klang seiner Stimme zusammen. Seine Hände zitterten. Alles…in Ordnung? Bei dieser Frage sah der Medicus Jo dankend an. Tut… mir leid. Dann räusperte er sich und Jo schien es, als würde er sich Tränen weg wischen, als er sich mit dem Ärmel kurz über das Gesicht fuhr, um sich eigentlich ein paar Strähnen seines braunen Haares aus dem Gesicht zu streichen.Nun, begann er und atmete tief durch. Jo wurde mit einem mal immer unwohler. Miu war sonst immer eine starke Persönlichkeit und es warf ihn selten etwas so sehr aus der Bahn. Der Trickbetrüger spürte förmlich, dass Miu völlig neben sich stand. Ich… ich muss euch leider sagen… dass…, dann stockte er wieder. Angespannt blickte Joker ihn an. Dann brachen die Worte aus Miu heraus, wie er es noch nie gesehen hatte. Ich habe keinen blassen Schimmer, was du hast! Verdammt noch mal! Ich habe alles versucht, dein Blut mit Herr Gott weiß welchen Chemikalien ausgesetzt und es ist NICHTS! Aber auch wirklich überhaupt NICHTS passiert! Völlig fertig ließ Miu sich auf seinen Schreibtischstuhl nieder. Ich habe nicht einmal einen winzigsten Anhaltspunkt herausfinden können Nichts. Nicht einmal das kleinste veränderte Teilchen. Da haben wir mal wieder den Beweiß, das du völlig unnormal ist. Es schein mir als würde dein Körper sich selbst zerstören wollen und…, dann stockte Miu plötzlich. Joker und Shiro hatten ihn die ganze Zeit über nur entsetz angestarrt. Miu was ist? Ist dir doch etwas eingefallen? Ja, sagte er fassungslos. Aber… das würde ja bedeuten... Nein… Wartet. Es gibt jemanden, den ich noch fragen könnte. Meine Geräte reichen vielelicht dafür nicht aus, um etwas zu erkennen.Jo, kennst du den “Arkanisten“? Nein. Noch nie von ihm gehört. Er ist einer der besten Mediziner, welche mit dem Syndikat kooperieren. Ich habe selten mit ihm zutun gehabt und er ist auch manchmal etwas barsch, aber vielleicht kann er uns helfen. Eilig, schrieb Miu eine E-mail und erhielt auch sogleich Antwort. Dann Faxte er dem Arkanisten die Daten zu und seinen Befund und ließ ihm neue Blutproben von Jo zukommen, welche er ihm nochmals abnahm. Nach weiteren 4 Stunden warten erhielt Miu eine weitere E-mail und kurz darauf ein Fax. Der Medicus starrte einige Minuten lang auf das Fax und wendete sich dann Shiro und Joker zu. Shiro. Ich würde dich bitten im Nebenraum zu warten. Ich möchte das mit Joker erst alleine besprechen. Tut mir sehr leid, aber es ist besser so. Widerwillig ging Shiro in das Nebenzimmer. Es hatte eine große Glasfenster war aber schalldicht. So konnte Shiro Joker und Miu zwar sehen, aber nicht hören.

Ich habe eine gute und eine schlechte Nachricht. Welche willst du zuerst hören? Die Gute, sagte Jo. Schlechtes hatten wir heute schon genug. Okay, die gute Nachricht ist, wir haben nun eine Diagnose. Die schlechte Nachricht ist, dass sie dir nicht gefallen wird. Nun sag schon Miu! Er holte kurz Luft und seine Augen spiegelten Bedauern wieder. Laut dem Arkanisten leidest du unter einer hämolytischen Anemie. Sie tut genau dass, was ich dir vorhin schon gesagt habe. Allerdings vermindert sie nicht die Sauerstoffaufnahme, sondern greift deine roten Blutkörperchen direkt an. Es verformt sie und sie können dann keinen Sauerstoff mehr aufnehmen und sterben ab. Die Folge ist eine Blutarmut, Sauerstoffmangel und dann all das, was ich bereits aufgezählt hatte. Dies ist vergleichbar mit der Sichelzellenanemie. Als Miu den fragenden Blick von Jo sah seufzte er. Man kann… es mit Krebs vergleichen, Jo. Eine hämolytische Anemie ist eine Art Krebserkrankung, welche durch Viren verursacht wird. Als Miu das Wort “Krebserkrankung“ aussprach nahm Joker nichts mehr von seiner Umgebung war. Krebs? Krebs durch Viren? Aber wie kannte so etwas funktionieren? Krebs war bekanntlich unheilbar und führte unweigerlich zum Tode. War er also doch zum Sterben verdammt? War es vielleicht Schicksal, dass er und Shiro nicht zusammen bleiben konnten? Miu, sagte er langsam. Wie ist es denn möglich Krebs durch Viren zu bekommen? Ich dachte das ruht auf Genetik? Das trifft nur teilweise zu, erklärte er. Durch unsere Genstruktur wird bestimmt, wie anfällig wir für Viren dieser Art sind. Die einen mehr die anderen weniger. Bei dir gilt das allerdings nicht, denn dir wurden die Erreger direkt injiziert. Da spielt deine Anfälligkeit keine Rolle. Die Symptome treten auch eigentlich erst, in diesem Maße, nach Monaten auf. Raymon muss dir so viele injiziert haben, dass dein Körper einfach schneller geschwächt ist als normalerweise. Hinzu kommt auch noch dein genereller gesundheitlicher Zustand. Du warst ja auch noch nicht ganz fit von dem letzten Akt. Jokers Gedanken überschlugen sich. Werde ich… nun tatsächlich sterben, Miu? Sag es mir… zeig es mir in deinem Blick… Ein kleines Lächeln huschte über das Gesicht des Medicus. Er wusste genau, was Jo dachte. Vielleicht hört sich das abwegig an, aber es gibt Methoden, diesen Krebs zu heilen. Als Jo das hörte war er wieder voll dabei. Miu! Ist das war? Wie? Ich sagte ja bereits, dass es eigentlich eine hämolytische Anemie ist. Also kein 100%iger Krebs sondern ein Artgenosse. Es gibt Medikamente, welche die Symptome bekämpfen und, so Leid mir das tut, wirst du dich wohl mehreren Therapien beugen müssen. Auch wirst du dich jeden 3 bzw. 4 Tag einer Rückenmarkflüssigkeitsentnehmung unterziehen müssen. Für Untersuchungen sowie für deine Stammzellen. Der Trickbetrüger verstand. Die Therapien waren nicht das Problem. Die Entnahme der Rückenmarksflüssigkeit war ein schwerer Eingriff unter vollem Bewusstsein. Die Schmerzen, welche man dabei erlitt, waren unerträglich. Er verscheuchte seine Gedanken und kam zurück auf die Therapien. Welche Art von Therapie meinst du genau? Eine starke Chemotherapie. Er blickte Miu eindringlich an. Wie stark?, fragte Jo nun schärfer. Betrübt sah Miu zu Boden. Es kann zu starken Schädigungen der Nieren kommen. Anders wie bei anderen Medikamenten schlagen diese nicht auf die Leber, sondern auf die Nieren. Je nachdem, wie lange du die Chemo brauchst, benötigst du auch eine Organtransplantation. Tut mir leid Jo. Gibt es keinen anderen Weg? Nein. Laut dem Arkanisten hat man dir zu viele Erreger auf einmal injiziert. Er meinte, dass du nicht schon halb tot wärst, wäre ein Wunder. Joker überlegte. Ihm blieb nichts andere übrig. Um nicht zu sterben, musste er sich Mius Behandlung unterziehen. Gut, sagte er fest entschlossen und nickte Miu zu. Ich machs. Eine andere Wahl habe ich nicht. Es wird hart werden, Jo… Du wirst Schmerzen erleiden, welche du noch nie zuvor erleiden musstest. Du wirst Blut und Wasser schwitzen und es gibt keine Garantie, adss die Behandlung zu 100% anschlägt…es.. Der Dieb schnitt ihm das Wort ab. Es ist nichts Härter, als gegenseitig seine andere Hälfte zu verlieren, wenn man sie gerade erst gefunden hat, Miu. Der Mann nickte. Wirst du es ihr erzählen? Ja, sagte Jo ohne zu zögern. Aber vielleicht erst später. Okay, ich werde alles vorbereiten. Wir werden Morgen anfangen. Dann nahm er einen kleinen Kasten vom Tisch und befestigte ihn an Jos Gürtel und zwar so, dass er unter dem Mantel und dem Hemd gut verborgen war. Fragend blickte der Dunkelhaarige den Medicus an. Ich würde dich gerne bitten dieses Sauerstoffgerät immer in betrieb zu halten. Er verkabelte Jo so, dass der kleine Schlauch direkt unter seinen beiden Nasenlöchern saß. Das gibt mir die Sicherheit, dass du bis morgen ohne Probleme durchhältst. Jo nickte. Dann gab ihm Miu mit einem Kopfnicken zu verstehen, dass Jo zu Shiro durfte. Lasst euch Zeit. Ich werde die Türe offen lassen und nicht abschließen. Macht einfach die Türe hinter euch zu und Licht aus, wenn ihr geht. Dann packte Miu alle Unterlagen zusammen und legte seinem Freund die Hand auf die Schulter. Viel Glück…

Dann trat er hinaus und Jo ging zu Shiro ins Nachbarzimmer. Kurz sahen sie sich schweigend an. Dann schritt Jo auf Shiro zu und nahm sie Wortlos in den Arm. Er fühlte sich leer. Er wusste nicht, ob er froh oder erschüttert sein sollte. Immerhin gab es einen Weg der Heilung. Doch war dieser nicht zu 100% sicher. Ohne etwas zu sagen, oder auch nur einen Hinweis darauf, stand er da, hielt sie fest. Vielleicht würde das das letzte Mals ein, dass er sie wirklich so fest und sicher in den Armen halten konnte. Shiro… Seine Stimme war kaum mehr als ein Flüstern. Er merkte, das sie leicht zitterte. Es.. ist alles gut...keine Angst.. Die richtigen Worte des Anfangs blieben ihm verwährt.



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BeitragThema: Re: Zwei sind besser als einer allein, oder doch nicht?[beendet] Fr März 01, 2013 3:48 am

“Ungewissheit”

Ein trauriges lächeln huschte über Shiros Lippen, als Joker versprach das er sie nie verlassen würde. Ihr war bewusst, das es nicht vollkommen in seiner Macht lag. Es gab dinge, die man nicht verhindern konnte. Wenn Mius Theroie nun nicht stimmte und das, was Raymon Joker eingeflöst hatte unweigerlich zu Jokers tot führen würde? Ohne das es eine Chance gab, ihm zu helfen? Daran wollte Shiro nicht mal denken.

2 1/2 Stunden verstrichen, in denen Shiro wartete. Joker schlief in der Zeit ein, und Shiro beobachtete seine Atmung. Generell achtete sie auf Anzeichen, die zeigen könnten, das sich sein Zustand wieder verschlechtern würde. Doch das blieb aus. Er schlief ruhig, und das beruhigte Shiro ein bisschen. Zumindest für den moment. Schließlich weckte Shiro ihn mit einem sanften rütteln. Miu schien mit seinen Untersuchungen fertig zu sein. Joker setzte sich wieder auf und meinte, das es ihm besser gehen würde. Miu schien völlig neben sich zu stehen. Und das beunruhigte Shiro wieder. Dann brach es aus dem Mediziener heraus. Er... hatte keine Ahnung was Joker fehlte. Shiro konnte nicht anders als ihn entsetzt an zu starren. Das konnte doch nicht wahr sein. Was sollten sie denn jetzt tun? Wenn Miu nicht wusste was es war, konnte er ihm auch nicht helfen... Und dann...

Dann fiel Miu doch noch etwas ein. Er sprach von einem "Arkanisten" der vielleicht noch helfen konnte. Miu schrieb auch schon eilig eine E-mail. Und damit begann das Warten erneut. Ganze 4 Stunden vergingen, in denen sie nur warteten. Je länger sie warteten desto größer wurde Shiros innere unruhe. Nach außen wirkte sie vielleicht ruhig, doch es fühlte sich an als würde ein Schwert über sie schweben und könnte sie jeden moment in zwei teilen. Als würde es jeden moment Joker von ihr reissen wollen. Und dann kam die Diagnose. Besser gesagt, erhielt Miu eine E-mail und gleich darauf ein Fax. Er bat Shiro ins Nebenzimmer zu gehen, da er das mit Joker alleine besprechen wollte. "Aber...", begann Shiro. Sie schaute kurz zu Jo und seufzte leicht. "Gut...", sagte sie dann schließlich und ging widerwillig. Das Nebenzimmer war Schalldicht, hatte aber ein großes Glasfenster. So konnte sie die beiden zwar nicht hören, aber sehen. Doch viel konnte sie daraus nicht erschließen. Sie sah wie sie etwas besprachen. Doch sie konnte nicht verstehen was. In diesem moment wünschte sich Shiro schon fast Lippen lesen zu können. Doch das konnte sie nicht. Sie sah nur, das die Stimmung auf dem Nullpunkt zu sein schien und Miu von Zeit zu zeit betrübt aussah. Das war für sie kein gutes Zeichen. Nervös fing Shiro an auf ihrem Daumennagel zu kauen. Sie konnte wieder nur warten und hoffen das Joker ihr sagen würde, was Miu heraus bekommen hatte. Unruhig fing sie wieder an auf und ab zu laufen und warf immer wieder blicke durch das Fenster auf Miu und Joker. Sie wurde immer unruhiger, auch wenn sie versuchte es nicht nach außen zu lassen.

Und dann kam Joker endlich aus dem Zimmer. Wortlos schaute sie ihn an. Bad lautlos darum, das er ihr sagte was er eben erfahren hatte. Doch stattdessen kam er wortlos auf sie zu und nahm sie in den Arm. Warum sagte er nichts? War es sogar noch schlimmer als Shiro befürchtet hatte? DIe blonde begann leicht zu zittern. Was, wenn es das letzte mal sein würde, das sie Jokers Arme um sich spürte? Das letzte mal, das sie diese Geborgenheit spürte wenn er sie im Arm hielt? Die blonde schloss die Augen. Im stillen, wünschte sie sich das alles einfach verschwinden würde. Alles, schlechte was drohte Shiro und Joker auseinander zu reissen. Doch genauso wusste sie auch, das es nicht so sein würde. Man konnte nicht mit dem Finger schnippen und alles war wieder gut. Egal wie sehr man sich wünschte. Dann brach Joker die stille. Er sagte das alles gut wäre und sie keine Angst zu haben brauche. Sie wollte ihm nur zu gerne glauben. Glauben das alles okay war. Das sie nichts auseinander reissen würde. Doch ein Teil von ihr wusste, das es nicht so war. Das es nicht so sein konnte. Es lag etwas unausgesprochenes in der Atmosphäre. Etwas, was schwer auf allem zu liegen schien. Die blonde unterdrückte das Zittern, versuchte wieder vollkommen ruhig zu wirken, doch es gelang ihr nicht. Sie öffnete die Augen wieder. "...was hat Miu gesagt...", fragte sie schließlich zögerlich. Sie war nicht sicher, ob sie es überhaupt wissen, wollte. Aber die ungewissheit war etwas, was Shiro schier verrückt machte. Vorallem wenn es um das Schicksal von Joker ging.
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BeitragThema: Re: Zwei sind besser als einer allein, oder doch nicht?[beendet] So März 03, 2013 2:33 am



Ein Versprechen zum Schutz


Es war nur eine Frage der Zeit gewesen, bis Shiro diese Frage stellen würde, aber er war entschlossen ihr die Wahrheit zusagen. Setz dich, sagte er und sie setzten sich gegenüber. Er sah sie nicht an während er sprach. Seinen Blick hielt er gesenkt. Miu meint, dass etwas großes auf mich zukommen wird. Er sagt, ich werde Schmerzen erleiden, welche ich mir nicht ausmalen könnte. Aber... nun hob er den Blick und sah sie mit einem kleinen Lächeln an. Es ist heilbar, Shiro. Das was mich befallen hat ist heilbar. Es dauert lange, wird sehr schwer werden, aber Miu kann es heilen. Er konnte ihr nicht sagen, dass er an einer Art Krebs erkrankt war. Eigentlich war das auch nicht wichtig. Namen spielten keine Rolle. Wichtig war: Es gab Hoffnung. Die Vorbereitung für die Behandlung laufen. Miu wird morgen anfangen. Ich werde einige Therapien machen müssen und anderen unangenehmen Dinge. Aber es wird alles wieder Gut...ja das wird es wohl. Er nahm ihre Hände. Ich...Ich möchte, dass du in der Zeit, wo Miu mich behandelt, nicht dabei bist. Ich will nicht, dass du neben mir sitzt und dir die Prozedur anschauen musst. Das will ich nicht. Ich weiß, dass du mich unterstützen willst. Aber bitte... ich könnte es nicht ertragen....Versprich mir, dass du das tust, was ich dir sage. Wenn ich sage gehe, dann geh. Wenn ich sage bleibe, dann bleibe. Mitte versprich mir dass du das tust, worum ich dich bitte...



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BeitragThema: Re: Zwei sind besser als einer allein, oder doch nicht?[beendet] So März 03, 2013 3:48 am

“Hoffnung, und ein Versprechen”

Er meinte das sie sich setzen sollte. Und so setzten sie sich nun gegenüber. Doch er sah sie nicht an. Shiro hatte die Hände auf ihren Schoß gelegt. Er erklärte das Miu gesagt hatte das etwas großes auf ihn zu kommen würde. Und das schmerzen auf ihn zu kommen würde, welche er sich nicht ausmalen könnte. Shiro schluckte leicht. Dann meinte er aber das es heilbar sei. Es... gab also hoffnung? Aber es würde schwer werden für Joker, wie er sagte. Aber... Miu konnte es heilen. Dann sprach Joker auch schon weiter. Die Vorbereitungen würden schon laufen und Miu morgen anfangen. Er würde einige Therapien machen müssen und andere unangenehme dinge. Und das alles gut werden würde. Ein kleines, kaum merkliches lächeln huschte dabei über Shiros Lippen. Es gab also wirklich noch hoffnung.

Dann wollte er jedoch, das sie nicht dabei war, wenn Miu ihn behandelte. Er wollte nicht das sie sich die Prozedur anschaute. Shiro senkte denn Blick. "Aber... Hm...", wollte Shiro noch wiedersprechen. Dann verstummte sie jedoch. Sie nickte. "Versprochen...", sagte sie dann leise. Sie konnte Jo einfach nicht wiedersprechen, geschweige denn ihm eine bitte abschlagen. Auch wenn sie ihm am liebsten nicht von der Seite weichen würde. Ihn unterstützen wollte.
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BeitragThema: Re: Zwei sind besser als einer allein, oder doch nicht?[beendet] Di März 05, 2013 1:24 am




Eigeninitiative


Joker atmete erleichtert aus, als Shiro es ihm schwörte. Danke, sagte er und gab ihr einen Kuss auf die Wange. Den Rest des verbrachten die beiden, als sei nichts passiert. Jo zeigte Shiro weiter Winkel der Stadt und sie sahen sich den Sonnenuntergang vom Dach der Arena an.

Währenddessen hatte Miu den Techniker Cery aufgesucht. Schuldbewusst hatte der Midecus seinem Kollegen die Diagnose von Jo vorgetragen. Cery hatte geschwiegen. Er hatte ihm weder Vorwürfe gemacht, noch hatte er auf sein Recht beharrt. Er hatte nur auf seinem Bett gesessen und ein Bild angestarrt. Ein Bild, was ihn und Jo zeigte, als sie sich gerade kennen gelernt hatten. Miu wurde immer unwohler. Wenn Cery ihn wenigstens angeschrieen hätte. Aber nein… Cery, sag doch was, verdammt! Irgendwas! Der Techniker seufzte. Was soll ich denn sagen Miu? Das ich recht hatte? Das meine Sorgen berechtigt gewesen sind? Soll ich dir etwa vorwerfen, dass du mich ausgelacht hast? Nein, was würde das denn bringen? Das macht Jo auch nicht wieder gesund. Das leuchtete Miu ein. Dann veränderte sich etwas. Cerys Augen leuchteten plötzlich und er schien eine Idee zu haben. Wie sicher ist die Diagnose des Arkanisten? Ziemlich sicher, laut seiner Wortwahl. Worauf willst du hinaus? Ich meine die Daten, Miu. Die Daten geben Hinweise auf eine Anämie, beweisen tun sie diese allerdings nicht. Cery nickte. Was ist wenn wir uns irren sollten? Miu zuckte mit den Achseln. Ich schätze, dass ich einen Fehler erkennen würde, anhand von Jos Zustand. Würde er sich erheblich verschlechtern, käme ich zu dem Schluss, dass etwas nicht richtig ist. Cery nickte erneut. Ich glaube nicht, dass Raymon Jo einen Erreger infiziert hat, welcher heilbar ist, Miu. Das wäre doch zu leicht. Und darauf zu hoffen, dass Joker anhand der Behandlung stirbt, ist mehr als riskant. Ja, aber Raymon hat aus letzter Kraft gehandelt, Cery. Er war, ich nenne es mal, verzweifelt. Denkst du das wirklich? Cery blickte Miu prüfend an. Dann senkte der Medicus den Blick. Nein, dass tust du nicht. Wieso hätte er auch zufällig eine Ampulle mit Erregern dabeigehabt? Miu, das war geplant und ich bin der festen Überzeugung, dass die Theorie des Arkanisten nicht stimmt. Ich schätze, das Raymon Jo auf den letzten Drücker noch erpressen wollte. Doch Jo war einfach zu schnell. Ehe Raymon ihm den Erreger spritzen konnte ohne verletzt zu werden, hatte Jo ihn schon erstochen. Währe es anders gewesen und er hätte gewartet, dann bin ich mir sicher hätte Raymon ihn vor die Wahl gestellt. Und ob du es mir glauben willst oder nicht. Ich werde noch einmal zum Hochhaus gehen und nach spuren suchen. Werde das Gebäude und sein Zuhause nach hinweisen abklappern. Miu sah den Techniker fassungslos an. Und was soll ich tun? Ich kann hier nicht weg und Joker auch nicht. Das wäre sein Todesurteil. Und alleine schaffst du das doch niemals. Wen willst du einweihen? Vielleicht Mao und Huang? Huang auf keinen Fall aber vielleicht Mao. Miu schüttelte den Kopf. Der bringt dich höchstens in derben Schwierigkeiten, da er sein Maul nicht halten kann. Cery überlegte. Es war war, was Miu sagte. Aber wen könnte er einweihen… Pai war auch nicht zur Stelle. Sie war gerade in Jotho also zu weit weg. Was ist mit….Shiro? Shiro? Ja, sie würde nur im Weg sein und Jo will sie bei den Behandlungen nicht dabei haben. Verständlich. Ja, es wäre eine Möglichkeit und sie könnte helfen. Miu, dich bitte ich die Behandlung bei Jo anzufangen, aber bei der geringsten Verschlechterung sofort aufzuhören. Ja, Cery. Dann ließ der Medicus den Techniker allein. Cery würde die beiden aufsuchen. Spätestens morgen, wenn Jo zu Mius Behandlung ging.

Am nächsten Morgen verabschiedete sich Jo kurz von Shiro. Es wird alles gut, Shiro. Wünsch mir Glück, sagte er gab ihr einen Kuss und lief Richtung Krankenabteil. Shiro sah ihm nach, als Cery sich zu ihr gesellte. Er wird es schon schaffen, Shiro, sagte er aufmunternd. Dann stellte er vorsichtig seine Frage. Shiro? Ich würde gerne mit dir über etwas sprechen. Es ist sehr wichtig und betrifft dich und Jo.



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BeitragThema: Re: Zwei sind besser als einer allein, oder doch nicht?[beendet] Di März 05, 2013 2:50 am

“Hoffnung, und ein Versprechen”

Den rest des Tages verbrachten Shiro und Jo als wäre nichts gewesen. Obgleich es Shiro schwer fiel den Gedanken daran zu verdrängen das Jo etliche Therapien und schlimmeres über sich ergehen lassen musste. Aber sie wollte die Zeit genießen die sie mit ihm hatte. Joker zeigte ihr weitere Winkel der Stadt. Und schließlich sahen sie sich den Sonnenuntergang vom Dach der Arena aus an. Die blonde hatte sich leicht an Jokers Seite dabei gelehnt.

Schließlich brach der nächste Tag an und damit rückte Jos erste behandlung näher. Er verabschiedete sich von ihr. Shiro erwiederte den Kuss sanft. "Viel Glück...", sagte sie leise und versuchte zu aufmunternd zu lächeln. Es gelang ihr auch, selbst wenn es nur ein eher kleines lächeln war. Dann ging Joker auch schon richtung Krankenabteil. Shiro schaute ihm noch nach als Cery sich zu ihr gesellte. Er meinte das Jo es schon schaffen würde. Shiro nickte sachte. "Das hoffe ich...", meinte Shiro leise. Sie hätte Joker gerne begleitet. Einfach um für ihn da zu sein... Aber sie hatte ihm versprochen nicht bei den behandlungen dabei zu sein, und das würde sie halten. Dann meinte Cery das er gerne mit ihr über etwas sprechen würde was sie und Joker betreffe. Die blonde wendete den Blick zu ihm und schaute ihn leicht überrascht an. "So? Worüber denn?", fragte die blonde ihn. Was gab es denn so wichtiges was sie und Joker betraf?

[ooc: Auch hier sorry für den kurzen Post =/]
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BeitragThema: Re: Zwei sind besser als einer allein, oder doch nicht?[beendet] Mi März 06, 2013 12:44 am



Doppelter Weg


Cery deutete ihr mit einer Geste, in ihren Aufenthaltsraum zu gehen. Dann schloss er die Türe. Ich will ganz offen zu dir sein, Shiro. Letztendlich nütz es nichts um den heißen Breit herum zu reden. Kurz und knapp: Ich glaube nicht, dass Jo an einer Anämie leidet. Als ihr ihren fragenden Blick sah, kam ihm der Verdacht, dass Jo oder Miu ihr nicht erklärt hatten, was Jo befallen hatte. Eine Anämie ist eine sehr schwere Krankheit, welche die Blutkörperchen beeinflusst. Sie ist nur durch starke Medikamenten- und Rückenmarktherapien heilbar. Ich weiß nicht, wie viel Joker dir erzählt hat, aber eigentlich musst du nur das wissen. Also ich glaube nicht, dass Jo an Anämie erkrankt ist und bitte hör dir auch meine Erklärung dazu an. Ich bin kein Mediziner jedoch weiß ich Daten und Fakten richtig zu analysieren. Und wie in der Computertechnik müssen Medizinische Daten ebenfalls richtig analysiert und interpretiert werden. Damit kenne ich mich am besten aus und die Analyse des so genannten “Arkanisten“ ist mehr als Lückenhaft. Laut Miu geben die Daten nämlich nicht zu 100% richtige Auskünfte darüber, dass es sich bei Jo um eine hämolytische Anämie handelt. Das ist der erste Punkt welcher mir zu denken gibt. Er überlegte kurz, wie er ihr am besten seine Theorie mit Raymon erklären könnte.

Das zweite was mich stutzig macht ist, das Raymon ihm einen Erreger injiziert, welcher Jos Tod nicht zu 100% sichert, wenn er doch angeblich heilbar ist. Warum sollte Raymon darauf hoffen, dass Jo durch die Behandlung stirbt? Er war so besessen darauf ihn zu töten und letztendlich will er alles dem Zufall hinterlassen? Da ist etwas faul. Hätte Raymon mehr Zeit gehabt, bevor Jo ihn erstochen hätte, so denke ich hätte Raymon ihn vor die Wahl gestellt. Raymon hätte ihm den Erreger injiziert und hätte ihn dann vor die Wahl gestellt: Gegengift oder den Tod? Kurz: Ich glaube Raymon hat Jo vergiftet, nicht infiziert. Das wiederum bedeutet, das Mius Behandlung evtl. nicht anschlagen/helfen wird und deswegen, brauche ich deine Hilfe. Cery sah sie bittend an. Ich würde dich bitten mit mir zusammen nach de Gegenmittel zu suchen. Falls meine Theorie stimmt und wir kein Gegenmittel haben, wird Jo sterben. Falls Mius Theorie stimmt wird er leben. Aber ich will auf Nummer sicher gehen und das Gegenmittel zur Not bereithalten. Allerdings würde es zu lange dauern, alleine die ganzen Orte abzusuchen, welche Raymon besitz. Deswegen würde ich dich bitten, mit mir zusammen zu arbeiten und nach dem Gegenmittel zu suchen. Er wusste nicht, ob Shiro ihm glauben würde. Doch der Techniker hoffte innig, dass sie so vernünftig war, jede Chance zu ergreifen, welche Jokers Überleben sicherte.



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BeitragThema: Re: Zwei sind besser als einer allein, oder doch nicht?[beendet] Mi März 06, 2013 1:39 am

“zwei Theorien, beide absichern”

Cery bedeutete ihr in den Aufenthaltsraum zu gehen. Er schloss die Tür und kam dann auch direkt auf den Punkt. Er glaubte nicht das Joker an einer Anämie leiden würde. Shiro schaute ihn leicht fragend an. Eine Anämie? War das die volle Diagnose gewesen? Joker hatte ihr nicht gesagt gehabt an was er nun im endeffekt erkrankt war. Cery erklärte ihr schnell, was es mit der Anämie auf sich hatte. Es war eine Krankheit die die Blutkörperchen beeinflusste. Und das nur durch Starke Medikamenten-und Rückenmarkstherapien heilbar war. Dann sprach er auch schon weiter und erklärte das er nicht glaubte das Jo an einer Anämie erkrankt war. Die Analyse des 'Arkanisten' währe Lückenhaft und laut Miu gäben die Daten keine 100% Auskunft darüber ob es sich wirklich um eine Hämolytische Anämie handelte. Das wäre aber nur der erste Punkt der ihm zu denken gäbe.

Während Cery scheinbar überlegte ließ sich Shiro das gesagte erstmal durch den Kopf gehen. Er glaubte also nicht das die Diagnose stimmte? Aber das würde auch heißen das die Therapien nicht helfen würden. Genauso konnte es aber sein das es doch stimmte. Dann begann Cery wieder zu sprechen. Ruhig hörte Shiro ihm zu. Und diese Theorie hörte sich plausibel an, nachdem was sie von Raymon wusste und an was sie sich noch von der Begegnung erinnern konnte, in ihrem kleinen Versteck. Dann bat er sie darum, das sie ihm dabei half das Gegenmittel zu suchen, fals seine Theorie stimmte. So würden sie beide möglichkeiten abgesichert haben. Shiro nickte leicht. "Sicher werde ich helfen. Wenn es stimmt und Mius behandlung nicht anschlägt, brauchen wir das Gegenmittel schließlich.", sagte die blonde ruhig. Natürlich würde sie helfen. Denn fals es wirklich der fall war und Joker vergiftet wurde und nicht mit etwas Infiziert, dann brauchte er das Gegenmittel bevor es zu spät war. Schließlich würde sie ihn mit diesem wissen nicht an irgendeinem Gift sterben lassen, wenn es die aussicht auf ein Gegenmittel gab. Sie mussten es nur finden. Doch ob sie es auch finden würden war etwas anderes. Immerhin bestand auch die Chance das Cery mit seiner Vermutung falsch lag und die Diagnose stimmte. Genauso wussten sie nicht mal wo Raymon das Gegenmittel, wenn es denn existierte, versteckt hatte. "Hast du schon eine Idee wo wir mit der suche anfangen sollen?", fragte sie schließlich. Sie selbst kannte ja nur das Hauptgebäude der Keracoparation, und das auch nur flüchtig als sie Joker gefolgt waren.
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BeitragThema: Re: Zwei sind besser als einer allein, oder doch nicht?[beendet] Do März 07, 2013 12:54 am



Home, Sweet Home


Shiro würde ihm also helfen. Der Techniker atmete erleichtert auf. Dann fragte sie, ob er schon eine Idee hätte, wo se mit ihrer Suche beginnen könnten. Er nickte. Ja, es gibt einige Stellen, welche wir durchforsten müssen. Zum einen währe das die KeraCorp. an sich und das Hochhaus, wo Raymon, und auch Jo eine Zeit lang, gelebt haben. Das sind laut meiner Analyse die wichtigsten Gebäude. Und ich kann die jetzt schon sagen, dass die Suche kein Zuckerschlecken wird. Die Räume und Etagen sind sehr weitläufig und mit geheimen Gängen versehen, was es uns noch schwieriger macht das Gegenmittel zu finden. Einige davon kenne ich aus Jos Erzählung, aber leider hat er nicht oft über seine Vergangenheit gesprochen. Cery überlegte kurz. Ich glaube wir sollten bei Raymon at Home anfangen. Die KeraCorp. ist zu Zeit noch von der Polizei besucht und auch die Presse wird sich dort tagsüber noch aufhalten. Das Wohnhaus ist somit unbewacht und es wir uns nicht schwer fallen dort einzusteigen. Kurzerhand ging Cery zu einer Seite des Raumes schob ein Gemälde zu Seite und gab einen Zahlencode in ein Bedienungsfeld ein. Daraufhin öffnete sich eine kleine Klappe nahe des Sofas auf dem Shiro saß. Hier, sagte er und reichte Shiro ein paar Handschuhe und eine Sonnenbrille. Die Handschuhe um keine Fingerspuren zu hinterlassen. Die Brille besitzt einen eingebauten Scanner, kombiniert mit einem Nachtsichtgerät und einer Kommunikationseinheit. Wenn du kurz hier auf den Bügel drückst, er deutet auf eine kleine Ausbeulung. Blinkt mein Visocaster. Er hielt seinen Arm hoch. Ich melde mich dann bei dir. Das ist gut, wenn wir auf unterschiedlichen Stockwerken suchen und uns irgendetwas auffällt oder uns warnen müssen. Dann fuhr er sich kurz durchs Haar. Dann wollen wir mal loslegen, was?

Geschwind huschten sie Richtung Fahrzeughalle. Dort standen wieder die bekannten Motorräder bereit. Diesmal für Shiro ein eigenes. Cery war mal davon ausgegangen, dass sie Motorrad fahren konnte. Es wäre zumindest besser, falls sie sich doch irgendwann trennen mussten. Ich hoffe mal du weiß, wie man so ein Ding fährt, sagte er. Falls nicht, kannst du auch per Automatik fahren. Er zeigte ihr kurz, wie sie den Zielort eingab, wenn sie auf Automatik fuhr. Dann ging es auch schon los. Wieder hob sich der Boden, eine Luke ging auf und beide sausten durch die Straßen von Stratoscity. Shiro fuhr hinter Cery und folgte ihm. Dann bei einem großen, abstrakt gebauten Haus hielt er an und setzte den Helm ab. Hier ist es, sagte er leise und voller Bewunderung. Es ist ein tolles Haus. Nur die Geschichte, welche damit zusammen hängt ist grausam. Dann stieg er ab und betrachtet die Eingangstür. Sie war durch ein Codeterminal gesichert. Doch Cery wäre nicht der beste Techniker, wenn er dieses Schloss nicht in wenigen Sekunden knacken könnte. Er zückte eine Art Visitenkarte und schob sie in das Codegerät. Nach wenigen Sekunden gab er den Entriegelungscode ein und die Tür öffnete sich mit einem Klicken. Erst ließ er Shiro eintreten ehe er ihr folgte.

Im innern des Gebäudes war es stockdunkel. Hier. Er reichte Shiro eine kleine Taschenlampe. Und setz die Brille auf, fügte er leise hinzu und tat es ihr gleich. Dann deutet er auf eine Skizze neben ihnen an der weißen Wand. An verschiedenen Stellen wurden Raumkarten angebracht. Übersichten über die Stockwerke. Es sind insgesamt 7 Stockwerke, welche wir durchforsten müssen zuzüglich der Kellers. Die Stockwerke besaßen Namen. Allerdings nicht so welche wie E1 oder O2. Nein, sie trugen richtige Namen, welche auf ihre Funktion hinwiesen:

Etage 7: Dunkelkammer 2
Etage 6: Dunkelkammer 1
Etage 5: Traumraum
Etage 4: Wohngeschoss
Etage 3: Konferenz 2
Etage 2: Konferenz 1
Etage 1: Empfangshalle
Keller 1: Labor 1 - Chemie
Keller 2: Labor 2 - Technik


Am besten ist, wenn wir uns trennen. Ich fange von unten an und du von oben. Wenn du irgendetwas bemerkst, siehst oder hörst, meld dich. Dann nickte er ihr zu und huschte die Treppe nach unten. Shiro machte sich mit dem Aufzug nach oben. Zur Dunkelkammer 2. Was würde das wohl für ein Ort sein?



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BeitragThema: Re: Zwei sind besser als einer allein, oder doch nicht?[beendet] Do März 07, 2013 8:04 am

“Erfolglose Suche?”

Ruhig hörte Shiro Cerys Plan an. Er meinte auch das die suche kein Zuckerschlecken werden würde. Aber das war Shiro schon klar. Immerhin würde Raymon das Gegenmittel gut versteckt halten. Denn wenn Cerys vermutung stimmte, musste es ja irgendwo sein, wo man es nicht so schnell finden würde. Cery erklärte das sie bei Raymons Haus zuerst anfangen sollten, da das Hochhaus noch von der Polizei besucht war und Tagsüber sicher auch die Presse da war. Shiro nickte leicht, da ging Cery auch schon zu einem Gemälde was er beiseite schob und etwas in ein Eingabefeld eingab. Daraufhin öffnete sich eine kleine Klappe nahe dem Sofas auf das sich Shiro gesetzt hatte. Cery reichte ihr darauf hin ein paar Handschuhe und eine Sonnenbrille. Der zweck der Handschuhe leuchtete ihr schon ein, doch warum er ihr eine Sonnenbrille gab, war ihr ein Rätsel. Das klärte er jedoch auch schon auf. Die Brille besaß einen eingebauten Scanner, kombiniert mit einem Nachtsichtgerät und einer Kommunikationseinheit. Shiro nickte kurz als zeichen das sie verstanden hatte. Das ist wirklich praktisch,dachte die blonde

Dann huschten sie auch schon richtung Fahrzeughalle. Cery schien davon ausgegangen zu sein das sie wusste wie man mit einem Motorad fährt. Zugegeben, sie war nicht wirklich oft mit einem Motorad gefahren, aber im groben und ganzen wusste sie ein Motorad zu steuern. "Ich fahr zwar nicht wirklich oft... aber wird schon gehen.", meinte Shiro. Was nicht hieß das sie eine gute Fahrerin war... aber es würde schon reichen. Nachdem Cery ihr gezeigt hatte wie sie den Zielort eingab fals sie auf Atomatik fahren würde, ging es auch schon los.

Die blonde fuhr Very hinter her und folgte ihm. Schließlich hatten sie das Haus erreicht. Es war groß und sah ziemlich abstrakt aus. Cery schien das Haus auch noch zu bewundern. Okay, zugegeben wenn man das Haus so sah, konnte man es verstehen. Doch allein wenn sie daran dachte was Joker in diesem Haus wohmöglich erlitten hatte unter Raymon, ließ abscheu in Shiro aufsteigen. "Mhm... ich will nicht wissen was Jo in dem Haus erlebt haben muss...", meinte Shiro leise. Schnell hatte Cery das Schloss geknackt und sie waren eingetreten. Im inneren war es stockdunkel. Cery reichte ihr eine kleine Taschenlampe und meinte das sie die Brille aufsetzen sollte. Das tat sie auch und schaute dann auf die Skizze auf die Cery deutete. Eine übersicht über die Stockwerke. DIe blonde musterte die Skizze während sie Cery zuhörte. Shiro nickte leicht."Gut, mache ich.", sagte sie dann noch leise und nickte Cery dann zu als er die Treppe hinunter huschte. Sie selbst ging zum Aufzug um ganz oben mit der Suche an zu fangen. Die Dunkelkammer 2... was sie wohl erwarten würde?

Sie kam schließlich in einen ziemlich... leeren Raum. Er war im schlichten weiß gehalten. Auf dem Boden lag eine einfache Matratze. An der Decke waren Überwachungskameras angebracht. Was aber irgendwie noch auffälliger war, war der große Spiegel der über eine gesamte Wand des Raumes ging. Wofür dieser Raum wohl genutzt wurde? Die blonde blickte sich im Raum um und fing zu suchen. Auch wenn es nicht wirklich viel gab in dem Raum, wo man suchen konnte. Schlussendlich war noch der Spiegel übrig, der ein merkwürdiges Gefühl in Shiro auslöste. Irgendwie kam er ihr seltsam vor. SIe fand dann auch heraus warum. Es war ein einseitiger Spiegel. Dahinter fand sich ein weiterer Raum, von man seelenruhig den Raum mit der Matratze beobachten konnte, ohne das die Person es merkte, die in dem Raum eingeschlossen war. Shiro überkam ein leichter Schauer. Hatte Raymon... wohmöglich Joker in diesen Raum eingesperrt? Shiro schluckte leicht bei dem Gedanken und vertrieb ihn sofort wieder. Sie sollte sich jetzt nicht ablenken lassen. So suchte sie auch noch in diesem kleineren Raum. Aber auch hier war nichts. Doch eigentlich hatte sie nichts anderes erwartet. Wenn man etwas suchte fand man es nicht auf anhieb.

So ging es eine Etage runter. Die Dunkelkammer 1... Es schien eine art Lager oder so ähnlich zu sein. Etliche Werkzeuge und Geräte lagen auf Tischen und in Regalen. Auch Waffen waren zu sehen. Und so Interessant einige der Gerätschaften aussahen, so verlor sie ihr Ziel nicht aus den Augen. Auch bei den Behältnern mit Chemikalischen Mitteln. Doch das Gegenmittel war nicht darunter. Die blonde durchforstete auch diese Etage. Doch nichts... Das Gegenmittel war auch nicht auf dieser Etage. Doch noch ließ sie sich nicht entmutigen. Immerhin konnte Raymon das Gegenmittel auch irgendwo im Hochhaus versteckt haben. Zur Sicherheit schaute sie noch mal an einigen stellen nach. Aber wirklich, es war auch nicht auf dieser Etage.

So machte sie sich nun auf eine weitere Etage nach unten. Der Traumraum... Es war wie ein normales Zimmer eingerichtet. Was jedoch auffiel waren verschiedene Ausrüstungsgegenstände die der Bewohner vermutlich selbst gebaut zu haben schien. Neugierig schaute sich Shiro das zimmer an. Es lagen auch viele Spielkarten herum. Und auch... Fotos. Das musste Jos altes Zimmer sein... Shiro begann ohne umschweife auch hier nach dem Gegenmittel zu suchen. Doch auch hier war nichts zu finden. Egal wo sie suchte, sie konnte es nicht finde. So wendete sie sich den nächsten Etagen zu.
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BeitragThema: Re: Zwei sind besser als einer allein, oder doch nicht?[beendet] Fr März 08, 2013 1:11 am



Entdeckungen, Entscheidungen und Unbekanntes


Cery huschte leichtfüßig Richtung Kellergeschoss 1: Das Chemielabor. Als er den Raum betrat wurden seine Augen groß. Überall standen Behälter, Reagenzgläser und weitere Sachen gefüllt mit den verschiedensten Chemikalien. Vorsichtig hob der Techniker ein bauchiges Reagenzglas hoch und roch daran. Die Chemikalie stach ihm scharf in die Nase und er fing sofort an zu husten. Verdammtest Zeug!, fauchte er und stellte es zurück auf den Tisch. Dann sah er sich weiter um. Dank Miu hatte er ein wenig Ahnung, wonach er suchen sollte. Doch leider fand er nichts, was sich als Gegenmittel entpuppt hätte. Er wollte gerade kehrt machen, als ihm einige Skizzen ins Auge fielen. Neugierig nährte er sich ihnen und betrachtete sie. Es waren keine Skizzen, so wie er erst vermutet hatte, sondern Versuchsbeschreibungen und Rezepturen für Mittel. Plötzlich viel sein Augenmerk auf eine sehr ausführliche Beschreibung. Als Cery sie sich durchlas wurden seine Augen groß. Er hatte gerade das Rezept, für ein Allheilmittel gefunden. Er wusste nicht, ob dies genau das Gegenmittel gegen Jos Krankheit war, faltete das Papier aber zusammen und verstaute es sicher in seinen Taschen.Miu wird uns mehr sagen können. Vielleicht können wir damit etwas anfangen. Die anderen Skizzen waren nichts wert und somit verließ der Techniker, etwas hoffnungsvoller gestimmt, den Chemieraum, um sich auf den Weg ins 2te Kellergeschoss zu machen: Den Technikraum.

Der Technikraum entpuppte sich als eine Einrichtung mit Computern und anderen Maschinen, wovon ein Techniker nur jemals träumen konnte. Der Raum glich fast einer Raumschiffbrücke und stellte für Cery ein reines Paradies da. Fasziniert lief er durch den Raum und betrachtet die große Anzahl an Monitoren und Datenbänken. Er rührte jedoch nichts an. Auf einigen Bildschirmen, waren die Aufnahmen von Überwachungskameras zu sehen. Sie zeigten den Eingangsbereich, die erste und zweite Dunkelkammer und den Traumraum. In dem Traumraum erkannte er die Gestalt von Shiro. Interessant. Anscheinend hat Raymon die wichtigsten Räume steht´s überwacht und auch aufgezeichnet…Ich frage mich… Nach kurzem Zögern setzte Cery sich auf einen Stuhl und gab einige Befehlcodes ein. Gezielt suchte er nach Aufzeichnungen, welche vor über 6 Jahren gemacht wurden. Es dauerte einige Minuten ehe er die Archive soweit durchforstet hatte. Leider ohne Erfolg, doch aufgeben gab es für Cery nicht. Ihm kam noch eine weitere Idee und er gab wieder Befehle in das Computerterminal ein. Schließlich fand er, was er gesucht hatte: Aufzeichnungen von der Dunkelkammer 1 und dem Traumraum. Von Jos Hauptaufenthaltsräumen. Nun war er so nahe dran, etwas mehr von Jokers Vergangenheit zu erfahren. Zu verstehen, was der junge Mann alles durchleben musste. Jedoch zögerte er. Nicht aus Angst, sonder aus Respekt. Jo war immer noch sein Freund und wie würden diese Videos das Verhältnis zwischen ihnen beeinflussen? Hin und her gerissen bewegte Cery die Maus auf ein Video mit dem Titel “Jo -Serumentzug 1“ und verharrte auf dem Befehl “Play“. Minuten verstrichen. Dann drückte er entschlossen auf eine Taste der Tastatur und dann den Befehl “Bestätigen“. Kurz knarrte der Computer und nach wenigen Sekunden war das Archiv leer. Ja, Cery hatte sich entschieden. Du verdienst einen richtigen Neustart, mein Freund. Raymon war tot, Jo verdiente seine Freiheit und dazu zählten auch die Aufnahmen von ihm. Flink durchforstete Cery die weiteren Archive, welche Informationen dazu gaben, dass sie etwas mit Jo zutun hatten. Er löschte sie alle und fühlte sich danach ein Stück befreit. Dann radierte er überall den Namen von Jo aus. Auch die Daten der Adoption. Schließlich sah es so aus, als hätte es Jojo Keramu, den Adoptivsohn des Raymon Keramu nie gegeben.

Zufrieden stand der Techniker auf um den Raum nun wieder zu verlassen, als ihm eine Bewegung auf eine der Kameras auffiel. Dabei handelte es sich nicht um Shiro, sondern definitiv um eine männliche, schlanke und relativ kleine Gestalt. Sofort piepte Cery Shiro an. Shiro, hörst du mich? Hier Cery. Wir bekommen unerwarteten Besuch. Männlich ungefähr 1,75 groß und schlank. Er st gerade in der Eingangshalle, hegt aber Überlegungen in die oberen Stockwerke zu huschen. Beeil dich und benutze den Aufzug um in den Technikraum zu kommen. Ich warte hier auf dich! Dann brach er die Verbindung ab. Wer war der Unbekannte und wusste er, dass sie hier waren? Mit wachsamen Augen beobachtet er die weiteren Handlungsschritte des Unbekannten auf den Überwachungsbildschirmen.



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BeitragThema: Re: Zwei sind besser als einer allein, oder doch nicht?[beendet] Fr März 08, 2013 3:10 am

“Unerwarteter Besuch”

Gerade als Shiro sich der nächsten Etage wittmen wollte piepte Cery sie an. Er meinte das sie unerwarteten Besuch bekämen. ca. 1,75 m groß, schlank und männlich. Nachdem er sagte das sie mit dem Aufzug in den Technikraum kommen sollte, hatte Cery die Verbindung auch schon abgebrochen. Doch die Nachricht das sich außer sie noch jemand in diesem Haus herum trieb, beunruhigte Shiro leicht. Wer hätte denn noch Grund dieses Haus zu durchforsten? Und wusste er womöglich das sie hier waren? Ihr fiel eigentlich nur einer ein, der vielleicht einen Grund hätte. Das wäre Joker. Aber es sprach zu vieles dagegen. Erstens war er bei Miu und mitten in einer Therapie. Zweitens war die Person zu klein als das sie Joker sein könnte. Und drittens.. Cery hätte Joker sofort erkannt. Also konnte es Joker gar nicht sein. Aber wer sonst?

Leise machte sich Shiro auf zum Aufzug und somit in den Technickraum. Als sie ankam, konnte sie nicht anders als einen doch recht faszinierten blick auf die Datenbänke und Monitore zu werfen. An sich fand sie Technik schon interessant, auch wenn sie nicht viel mehr als ein paar Grundkenntnise hatte, die gerade mal ausreichten um eine Alarmanlage oder ähnliches mit genügend Zeit kurz zu schließen. Schnell hatte Shiro dann aber auch zu Cery gewand und auf die Monitore der Überwachungskamera. Schnell hatte sie auch die Gestallt entdeckt. "glaubst du, er weiß das wir hier sind?", fragte Shiro so leise, das es gerade noch für Cery verständlich war. Immernoch fragte sich Shiro wer das war und was er hier wollte. War er vielleicht einer von Raymons Leuten? Vielleicht hatte er auch den Fall mit eingeplannt das Joker schneller sein würde und ihn töten würde bevor er ihn vor die Wahl hatte stellen können? Wäre doch eine möglichkeit, oder nicht?

Die blonde beobachtete die Gestalt ruhig. Wenn der fremde nicht gerade ein Nachtsichtgerät auf hatte, könnten sie die dunkelheit im Haus vielleicht auch zu ihrem Vorteil nutzen? Von Vorteil war es sicher schon mal, das sie genau wussten wo der Fremde war. Shiro überlegte was sie jetzt am besten tun sollten. Vielleicht sollten sie einfach unentdeckt bleiben und ihn weiter beobachten. Denn vielleicht... wusste er ja wo das Gegenmittel war? Vielleicht sollten sie ihn aber auch überwältigen oder so... Schlussendlich wartete sie jedoch was Cary dazu sagte, oder was er für richtig hielt. "Was denkst du, sollen wir jetzt machen?", fragte die blonde schließlich leise.
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BeitragThema: Re: Zwei sind besser als einer allein, oder doch nicht?[beendet] Sa März 09, 2013 6:43 am


Traust du dich?


Gebannt starrte Cery auf den Bildschirm. Nein, antwortete er auf Shiros erste Frage. Ich glaube nicht, dass er weiß, dass wir hier sind. Sonst hätte er es auf eine Art und Weise gezeigt. Dann fragte sie, was sie jetzt machen sollten. Cery überlegte. Der Unbekannte stieg währenddessen die Stufen zu den oberen Stockwerken hoch. Gezielt gab Cery einige Codes ein und die Kamera zwitschte zu einer anderen. So konnten sie ihn weiter verfolgen. Wir müssen herausfinden wer er ist, murmelte der Techniker gedankenverloren. Dann drehte er sich zu Shiro um. Traust du dir zu, ihn auszuschalten? Wir hätten den Überraschungsmoment auf unserer Seite. Ich würde dich Lotsen, damit du nicht blind durch die Gegend rennst und er dich wohl möglich noch sieht. Er zückte ein kleines Gerät. Es sah aus, wie ein Elektroschocker allerdings besaß es eine kleine, kurze Nadel an seinem Ende.

Schleich dich von hinten an ihn heran und stech ihm damit in den Hals. Dann drückst du auf diesen Knopf. Nach einigen Sekunden sollte er das Bewusstsein verlieren. Falls nicht, lauf die Treppen runter in die Eingangshalle. Ich werde zur Not dann dort auf ihn warten und ihn anders außer Gefecht setzten. Er sah sie ernst an. Traust du dir das zu, Shiro?


[out: sry für den kurzen Post, aber du kannst jetzt direkt schreiben, wie du iihn außer gefecht setzt. :D]

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BeitragThema: Re: Zwei sind besser als einer allein, oder doch nicht?[beendet] Sa März 09, 2013 10:28 am

“wird schon klappen”

ruhig beobachtete Shiro die fremde Gestallt auf den Monitoren. Cery hatte wohlmöglich recht. Er hätte auf irgend eine weiße gezeigt das er wusste das sie hier waren. Shiro nickte sachte. Auf ihre zweite Frage musste auch er erst mal überlegen. Während sie beobachteten wie der fremde die Stufen zu den oberen Etagen hinauf stieg. Cery wechselte die Kamera das sie ihn weiter beobachten konnte. Dann endlich schien er zu einem entschluss gekommen zu sein. Nachdem Gedankenverloren gemurmelt hatte das sie heraus finden mussten wer das ist, hatte er sich zu ihr umgedreht. Er fragte ob sie sich zutrauen würde ihn aus zu schalten. Die blonde nickte."Sicher, die Dunkelheit kommt mir da gerade recht.", meinte die blonde, und blickte weiter auf dem Monitor. Sie würde das auch ohne Cerys lotsen schaffen. Es wäre schließlich auch nicht das erste mal das Shiro die dunkelheit zu ihrem Vorteil nutzen würde.

Sie nahm das kleine Gerät von Cery entgegen. Im ersten moment sah es wie ein Elektroschocker aus, aber es besaß eine kurze Nadel am Ende. Shiro nickte wieder leicht. "Wird schon klappen.", meinte die blonde und warf noch schnell einen letzten Blick auf die fremde gestallt um zu sehen, wo sie sich befand. Dann huschte Shiro los. Anders als vorher wo sie die oberen Stockwerke durchsucht hatte, war die Taschenlampe ausgeschaltet. Jetzt konnte sie sich nur auf ihre anderen Sinne verlassen. Mit schnellen und latlosen schritten bewegte sich Shiro sicher vorwärts. Die blonde war vielleicht nicht die beste darin sich in einem Kampf zu messen. Aber wenn es darum ging unbemerkt zu bleiben, dann wusste sie was sie tat.

So folgte Shiro nun dem fremden. Das Gerät hielt sie in ihrer Hand berreit. Sie würde ihn jeden Augenblick eingeholt haben. SIe hatte ihn schon längst gehört. Immerhin machte er sich aucn nicht die mühe seine Anwesenheit zu verbergen. Dann war sie hinter dem Fremden. Mit einer schnellen Handbewegung stach sie mit der Nadel in seinen Hals und drückte dann auf den Knopf. So wie Cery gesagt hatte, verlor er nach einigen Sekunden das Bewusstsein und kippte zur Seite.

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BeitragThema: Re: Zwei sind besser als einer allein, oder doch nicht?[beendet] So März 10, 2013 3:16 am


Unerwartete Begegnung

Cery jubelte innerlich. Shiro hatte es geschafft und es war genauso gelaufen, wie er es sich vorgestellt hatte. Gezielt sprang er auf, rannte die Treppen hoch zu Shiro und schleppte mit ihr den Fremden in den Konferenzsaal. Der Saal war groß und relativ leer. Sie fesselten den Fremden an einen Stuhl und nun hieß es warten. Cery betrachtete den Mann. Er war noch relativ jung. Gewiss nicht älter als 25. Er hatte längeres, dunkelbraunes Haar und eine schmale Statur. Im allgemeinen erinnerte er ihn an Jo. Schnell schüttelte Cery den Gedanken ab und lehnte sich wartend an die Wand.

Jo hatte ein mulmiges Gefühl gehabt als er das Zimmer betreten hatte, wo Miu bereits auf ihn wartete. Ohne große Worte gab Miu Jo zu verstehen, dass er sich oberhalb entkleiden und sich dann auf den Bauch legen sollte. Dann setzte sich Miu neben ihn. Jo, wir kriegen das hin. Alles okay. Joker nickte. Ja, mir ist nur ein bisschen mulmig. Ist schon in Ordnung, antwortete der Medicus. Ich sag dir Bescheid, wann es losgeht. Dann spürte Jo etwas kaltes auf seinem Rücken und dann einen leichten Druck. Jetzt Jo. Innerlich versuche Jo sich zu beruhigen. Es würde wohl nicht so schlimm werden. Gefasst auf das was kommen mag legte er den Kopf auf die Arme und atmete ruhig ein und aus. Dann schoss ein tiefer Schmerz in Jokers Glieder. Kurz verkrampfte er sich und Miu hielt inne. Versuch dich zu entspannen Jo. Dann tut es nicht so weh. Er versuchte es und Miu fuhr fort. Der Medicus hatte nicht gelogen, als er ihm gesagt hatte, dass er Scherzen leiden würde, welche er noch nie zuvor gespürt hatte. Der Schmerz zog durch jede einzelne Faser seines Körpers und als Miu ihm die Flüssigkeit aus dem Rückenmark zog hatte Jo das Gefühl innerlich fast zu zerreißen. Uhhh, das..das ist aber nicht sehr nett, stieß er mühsam hervor. Miu lachte leise. Dann Verebbte der Schmerz und Jo entspannte sich. Schweißtropfen liefen ihm von der Stirn und er keuchte, als er sich sichtlich entspannte. Du hast es überstanden, mein Freund, sagte Miu und gab dem Trickbetrüger einen Klaps auf den Hinterkopf. Leider aber nur für heute, murmelte der Schwarzhaarige. Ja, aber das ist schon mal ein großer Anfang. Bleib liegen und ruh dich aus. In einer halben Stunde werden wir weiter machen. Instinktiv ließ Jo den Kopf wieder auf seine Arme sinken. Er dachte an Shiro. Wo sie jetzt nur sein mochte? Hoffentlich stellte sie nichts dummes an und war in Sicherheit.

Es dauerte eine dreiviertel Stunde ehe sich der Fremde auf dem Stuhl regte. Er stieß ein leises Stöhnen aus und Cery stieß sich schnell von der Wand ab. Hey! Sprach er ihn scharf an und gab ihm ein paar leichte Klapse auf die Wangen. Lass mich..., stieß der Fremde hervor. Was wollt ihr von mir? Cery sah dem Fremden direkt in die Augen. Die Frage ist wohl eher wer du bist und was du hier willst. Das ist das Haus von Raymon Keramu. Was schleichst du dich hier so herum. Der Fremde lachte auf. Ich und schleichen? Ich hab ein Recht hier zu sein! Und wer bist du, dass du das Recht besitzt? Der Fremde blickte ihn düster an. Ich bin sein Sohn!


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BeitragThema: Re: Zwei sind besser als einer allein, oder doch nicht?[beendet] So März 10, 2013 5:01 am

“Raymons Sohn?”

Zusammen mit Cery schafften sie den fremden in den Konferenzraum. Der Fremde wurde an einen Stuhl gefesselt. Ab jetzt hieß es warten. Diese Zeit nutzte Shiro um den fremden etwas näher zu betrachten. Mit seiner schmalen Statur erinnerte er etwas an Joker. Aber er war kleiner als Joker, mit seinen 1.75m. Es war ganz sicher nicht Joker. Es sei den er wäre ein Stück geschrumpft und seine Haare hätten sich von dem rabenschwarzen Farbton in ein dunkelbraun geändert. Und auch sah sein Gesicht anders aus. Also nein, das war ganz sicher nicht Joker.

DIe blonde verschränkte die Arme während sie so warteten. Eigentlich war Shiro kein ungeduldiger Mensch, aber mittlerweile entwickelte sich bei ihr schon wirklich eine Abneigung gegen das warten. Sie begann leicht mit dem Finger gegen ihren Arm zu tippen. Schließlich, nach einer dreiviertel Stunde, regte sich der fremde. Anders als Cery, hielt die blonde sich noch etwas zurück. Dann sagte er jedoch, er sei Raymons Sohn. Shiro schaute ihn leicht zweifelnt an. "Sein Sohn?", fragte sie leicht irrtiert nach, während sie näher an die beiden heram kam. Wenn Raymon aber ein Sohn hatte... warum hatte er dann Joker als Nachfolger adoptiert? Warum hätte er dann nicht seinen Sohn dafür nehmen können? Die blonde blickte zu Cery. "...Hast du davon gewusst?", fragte sie Cery dann leise. Ob Joker davon überhaupt wusste?

Dann wendete sie den Blick wieder auf den Fremden. "Gut, du bist sein Sohn. Das erklärt aber nicht was du hier genau willst.", Fragte Shiro dann. Ob es nun stimmte oder nicht, das dieser fremde Raymons Sohn war, erklärte es nicht was er hier wollte.
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BeitragThema: Re: Zwei sind besser als einer allein, oder doch nicht?[beendet] So März 10, 2013 10:12 pm


Ein neuer Verbündeter (?)


Shiro schien ebenso verdutzt wie der Techniker. Raymon hatte einen leiblichen Sohn? Nein, ich habe davon nichts gewusst, antwortete Cery kurz und richtete sich wieder auf. Ich glaube dir nicht, aber es steht nicht in meiner Macht, dich zu verurteilen. Ich werde das Prüfen. Geschwind setzte sich der Techniker an einen Tisch, holte einen kleinen Laptop hervor und begann zu tippseln. Der Fremde ließ, noch etwas benebelt, den Kopf hängen, bis Shiro ihn ansprach. Da hob er ihn wieder und blickte sie aus hellblauen Augen grimmig an. Es steht mir zu im Hause meines Vaters auf und abzugehen, wie ich will. Dafür brauche ich keine Genehmigung, antwortete er bissig. Und selbst wenn ich einen triftigen Grund hätte geht euch das überhaupt nichts an! Sein Blick warf ihr völlige Verachtung und Demütigung entgegen. Eigentlich konnte man ihm das auch schlecht verübeln, sofern er die Wahrheit sprach. Nach ca. 8 Minuten klappte Cery den Rechner wieder zu. In seinem Blick lag leichte Verwirrung. Du hast die Wahrheit gesagt. Du bist Roy, leiblicher Sohn des Raymon Keramu und Dianne Keramu, begann er. Der Fremde schnaubte. Natürlich hab ich das! Was hätte ich denn für einen Grund euch anzulügen? Ich kenne euch doch überhaupt nicht! Cery ignorierte die Worte und fuhr einfach fort. Ich möchte trotzdem wissen, was du hier tust. Laut deiner Akte bist du in Ondula bei deiner Mutter aufgewachsen und hegst keinerlei Kontakt zu deinem Vater. Du und deine Mutter habt Raymon verlassen, da warst du gerade 5 Jahre. Kurz darauf hat Raymon einen Jungen adoptiert. Also warum bist du hier, wenn du keinerlei Verbindung zu ihm hast? Auf dem Gesicht von Roy zeichnete sich Erstaunen ab. Du bist wirklich clever, sagte er. Du scheinst dich gut mit Computertechnik auszukennen, wenn du so leicht an meine Daten gelangt bist. Meinen Respekt. Lenk nicht vom Thema ab!, knurrte Cery. Na schön, ich hasse meinen Vater. Ja, ich habe ihn immer gehasst, weil er eine Firma erschaffen hat, welche Ausrüstung für hinterhältige Zwecke herstellt. Das ging mir damals schon gegen den Strich. Auch meiner Mutter. Deswegen hat sie ihn verlassen. Auch hasse ich ihn dafür, dass er meine Mutter des öfteren Blau geprügelt hat, während ich dabei zusehen musste. Er ist ein Monstrum, welches den Tod regelrecht verdient hatte. Als er dann auch noch einen Ersatz für mich fand, puschte sich mein Hass auf ihn ins unermessliche. Ich schwor, gegen ihn anzugehen. Roy verstummte und Cery sowie Shiro warteten geduldig darauf, dass er fortfuhr. Ich setzte mich also mit Jojo in Verbindung. Ihr mögt das vielleicht nicht glauben, aber ich bin ebenfalls ein guter Hacker und weiß, wie ich an die Informationen komme, welche ich brauche. Ich schieb ihm mehrer Male, dass er sich nicht unterkriegen lassen sollte, dass er stark sein sollte, dass er irgendwann die Freiheit erlangen könnte. Wir vereinbarten immer einen Ort, wo wir die Briefe austauschten. Als sich Jojo schließlich von Raymon löste brach unser Kontakt ab. Er brauchte mich nicht mehr und ich hatte meine erste Rache erhalten. Dann vor ein paar Tagen habe ich in den Nachrichten, wie jeder andere auch, von seinem Tod erfahren. Es erfüllte mein herz mit einer gewissen Leichtigkeit, aber auch Sorge. Ich reiste zurück nach StratosCity, um mich selbst davon zu überzeugen, dass er wirklich tot war. Als man mir seinen Leichnam zu Identifizierung vorführte erkannte ich, dass er erstochen worden war. Das ließ für mich nur eine Schlussfolgerung zu. Jojo musste ihn getötet haben. Er verstummte ein weiters Mal, fing aber auch von allein nicht wieder an. Erst als Cery ihm einen stummen Befehl gab, führ er fort.
Ich bin eigentlich nur hier um meinen Anteil einzufordern! Er hat meiner Mutter damals alles genommen und das will ich nun rückgängig machen! So, jetzt kennt ihr meine Geschichte. Und wie lautet eure?!

Cery schwieg. Er war sich sicher, dass Roy sich diese Geschichte nicht ausgedacht hatte. Dafür hatte er sie zu flüssig erzählt und auch die Daten passten dazu. Wir sind hier…, begann er zögernd. …Um Jo zu helfen. Das Gesicht des Braunhaarigen wurde plötzlich weich. Jojo? Helfen? Ist er in Schwierigkeiten? Cery zögerte weiterhin. Wie weit konnten sie ihm vertrauen? Jo hat Raymon getötet. Kurz zuvor jedoch, hat Raymon ihm etwas injiziert, was ihn von innnenher auffrisst. Unser Medicus meint, es sei eine Anämie, welche Jo angreift. Wir beide glauben, es handelt sich um eine Art Gift, wozu es ein Gegenmittel geben muss. Und das seid ihr am Suchen, schloss Roy daraus. Der Techniker nickte. Wenn ich euch helfe, fragte er zögernd. Lasst ihr mich dann frei? Immerhin habe ich euch alles erzählt und ich bin nicht euer Feind. Wie schon gesagt, ich kenn euch nicht einmal. Ja, antwortet Cery. Er wusste, dass sie seine Hilfe brauchten. Roy kannte Raymon fast ebenso gut wie Joker selbst und er würde vielleicht von Verstecken und Geheimgängen mehr wissen, als Shiro und er selbst zusammen. Cery band ihn los und schmerzhaft rieb er sich die Gelenke. Vielen Dank. Ihr sucht also nach einem Allheilmittel. Habt ihr Schon in den Laboren nachgesehen? Ja, aber ohne Erfolg. Ich habe nur das hier gefunden. Cery zog die Skizze aus seiner Jackentasche und reichte sie Roy. Kurz betrachtete er sie ehe er nickte. Ja, das ist es. Allerdings werdet ihr das hier nicht finden. Ebenso wenig, in der KeraCorp. Mein Vater hat weitere Unterirdischebasen gebaut. Auch ein Unterirdisches Labor. Wenn ihr wollt, bringe ich euch hin. Fragend blickte Cery nun Shiro an.



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BeitragThema: Re: Zwei sind besser als einer allein, oder doch nicht?[beendet] Mo März 11, 2013 2:09 am

“Ein Verbündeter (?)”

Shiro schaute ihn ungerührt an und verschränkte nur die Arme. Er würde ihr also nichts sagen. Auch gut. Sie wartete bis Cery mit seiner Überprüfung fertig war. Er war also wirklich Raymons Sohn. Ruhig hörte sie seiner Geschichte zu. Und sie schien wirklich glaubwürdig. Und zu flüssig als das er sich das alles gerade ausdachte. Joker hatte also von Roy gewusst. Was sie von dem ganzen halten sollte, wusste Shiro nicht so ganz. Das war schon recht seltsam. Wieder hielt sich die blonde im Hintergrund, und hörte nur ruhig zu.

Schließlich forderte Roy das sie ihm nun ihre Geschichte erzählen sollten. Zögernt antwortete Cery. Und das Gesicht des braunhaarigen wurde weicher. Aber konnten sie ihm wirklich vertrauen? Cery schien nach kurzem zögern zu glauben, und erzählte davon das Raymon Joker vor seinen Tot noch etwas injiziert hatte und sie jetzt auf der Suche nach einem Gegenmittel waren. Schließlich ließ Cery ihn frei, als er ihnen seine hilfe anbot. Zugegeben, Roy konnte wahrscheinlich wirklich helfen. Immerhin musste er Raymon fast ebenso gut kennen wie Joker. Vielleicht wusste er wirklich wo sie das Gegenmittel finden konnten.

Schließlich meinte er, das Raymon noch weitere Unterirdische Basen erbaut hatte und er sie dort hin bringen könnte. Als Cery sie fragend anblickte, nickte Shiro leicht. "Gut, dann sollten wir los", meinte die blonde. Sie hatten ja schließlich kaum eine Wahl, wenn sie das Gegenmittel finden wollten. Dennoch blieb sie Roy skeptisch gegenüber. Immerhin konnte man ja nie wissen, oder? Doch wie gesagt, was hatten sie sonst für eine Wahl, als ihm zu vertrauen?

So machten sich die drei auf zu dem Unterirdischen Labor von dem Roy gesprochen hatte. Shiro folgte einfach Cery, während dieser von Roy gelotst wurde. Was die blonde aber etwas wunderte, war das sie richtung Hafen fuhren. Irgendwann führte Roy sie durch einen versteckten Eingang in einen Tunnel. Dieser war anfangs noch vollkommen normal gebaut. Doch irgendwann wurde das Matarial aus dem der Tunnel gebaut durchsichtig und gab einen Atemberaubenden Blick auf die Unterwasser Welt frei, die sich unter dem Wasser am Hafen verbarg. Dieser Tunnel führte dann in eine Kuppel, die aus demselben Durchsichtigen Material gebaut worden war. Der Anblick war schon erstaunlich, trotz der Situation in der sie sich befanden. Shiro konnte einfach nicht anders als darüber zu staunen, auch wenn sie es nicht so anmerken ließ.
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BeitragThema: Re: Zwei sind besser als einer allein, oder doch nicht?[beendet] Di März 12, 2013 12:41 am


Das Drei Sektorenrätsel


Roy führte sie weiter durch den Unterwassertunnel zu einer geheimen Basis. Cery staunte nicht schlecht und für einen Augenblick vergaß der Techniker die Mission. Er hatte noch nie das Meer so zu Gesicht bekommen. Wann lief man auch schon mal durch es hindurch? Eben, eigentlich überhaupt nicht. Roy blieb vor einem Terminal stehen und legte seine Hand darauf. Plötzlich erscholl eine Computerstimme. HERZLICH WILLKOMMEN, MR. KERAMU. Dann öffnete sich die Luke zur Kuppel und alle Drei traten ein. Plötzlich drehte sich Roy zu Cery um. Ich habe mal grundsätzlich eine Frage. Was gibt euch eigentlich die Gewissheit, dass Raymon das Allheilmittel bereits gebraut hatte, bevor Jo ihn erstochen hat? Daran hatte der Blonde überhaupt noch nicht gedacht. Nun, wir sind davon ausgegangen, dass Raymon es als Druckmittel nutzen wollte. Er wollte Jo ursprünglich erpressen um seine Firma zu übernehmen. Jedoch gehe ich davon aus, dass Raymon nicht damit gerechnet hatte, dass Joker ihn vorher erstechen würde. Ihr nennt ihn immer Joker, nie Jojo. Wie kommt das? Die Frage traf Cery unvorbereitet. Jo hasst diesen Namen, antwortete er zögernd. Wegen Raymon. Roy runzelte die Stirn. Aber Raymon hat ihm doch überhaupt nicht diesen Namen gegeben, gab er zurück. Cery zuckte nur mit den Schultern. Ich weiß nicht... Naja egal. Was ich eigentlich sagen wollte ist, vielleicht existiert das Allheilmittel momentan nur als Protokoll und nicht als Materie. Wenn es so wäre, was würdet ihr dann tun? Ich schätze ich würde unseren Medicus fragen, ob er es brauen könnte. Und wenn er das nicht könnte? Dann würde ich so lange recherchieren und suchen, bis ich jemanden finden würde. Selbst wenn ich Tag und Nacht dazu bräuchte. Roy schien auf eine gewisse Art und Weise zufrieden. Ihr erstaunt mich. Ich habe selten einen Menschen gesehen, welcher alles genaustens berechnet. Das liegt nur daran, gab Cery leicht schroff zurück, weil ich IT-Techniker bin. Ich analysiere und berechne jeden Tag mehrere tausende von Daten und ich kann es mir auch nicht leisten Zeit zu verlieren! Also komm auf den Punkt und sag uns, wo wir suchen sollen! Cery war innerlich voll geladen und das sah man dem sonst so freundlichen und entspannten Mann auch an.

Roy hob entschuldigend die Hände. Ist ja schon gut. Also es gibt hier insgesamt 12 Labore, welche in 3 Sektoren zu a4 aufgeteilt sind. Ich würde vorschlagen, dass jeder von uns sich einen Sektor vornimmt. Er deutet aus Shiro. Du übernimmst den rechten Flügel, ich werde den mittleren nehmen und du Techniker den linken. Wenn wir fertig sind treffen wir uns wieder hier. Somit machte sich Cery sofort auf in den linken Flügel und Roy setzte auch seinen Weg in den Mittlerenteil fort. Shiro blieb allein zurück. Wer würde wohl Erfolg haben?


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